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Bienenrettung wird möglicherweise zur Giftfalle

Phacelia und Jasmin auf dem Balkon - Symboldbild (c) HESSENMAGAZIN.de[Deutschland] Viele Zierpflanzen sind stark pestizidbelastet. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Pflanzentest, den die Partnerorganisationen Global 2000 aus Österreich und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) anlässlich des morgigen Weltbienentags (20. Mai) veröffentlichen. Auch dieser zweite Test in Folge weist erneut zahlreiche Rückstände gefährlicher Pestizide nach. Das alarmierende Ergebnis: Fast alle der 44 Proben waren belastet, im Schnitt mit 7,7 unterschiedlichen Wirkstoffen.

Hoch bienengiftige Substanzen waren auf etwa 40 Prozent der Proben zu finden, während knapp jede fünfte Pflanze gleich mit mehreren dieser Pestizide belastet war. Insgesamt wurden im Rahmen der Untersuchungen 64 verschiedene Pestizide nachgewiesen, darunter elf, die als hoch giftig für Bienen eingestuft werden.

"Der Zierpflanzenanbau hat katastrophale Auswirkungen auf Bienen und andere Insekten", sagt BUND-Pestizidexpertin Corinna Hölzel. "Verbraucherinnen und Verbraucher wollen Bienen retten und das Insektensterben stoppen. Sie kaufen Blühpflanzen, die vom Handel als bienenfreundlich angepriesen werden. Pflanzen wie Sonnenblumen, Lavendel oder Hyazinthen können jedoch Rückstände bienengefährlicher Pestizide enthalten. Bienen nehmen diese schädlichen Insektengifte über Nektar und Pollen auf."

Auf den getesteten Pflanzen befanden sich Pestizide, die zum Zeitpunkt der Probenahme keine EU-Zulassung mehr besaßen

„Skandalös ist die Tatsache, dass europäische Herstellerfirmen Pestizide in Länder des globalen Südens verkaufen, die aufgrund ihrer Gefahr für Mensch und Umwelt in Europa nicht mehr zugelassen sind. Sie werden dort zum Beispiel im Zierpflanzenbau eingesetzt, gefährden Arbeiterinnen und Arbeiter und belasten die Umwelt. Der Giftkreislauf schließt sich, wenn EU-Mitgliedstaaten Zierpflanzen importieren, die solche Pestizide ohne EU-Zulassung enthalten“, sagt Hölzel.

Um das Insektensterben, insbesondere das Bienensterben, zu stoppen und Arbeiterinnen und Arbeiter auf Blumenplantagen weltweit zu schützen, fordert der BUND von der Bundesregierung ein Exportverbot von Pestiziden, die keine Zulassung in der EU haben. Weiterhin muss der Pestizideinsatz zügig deutlich reduziert werden, für Mensch und Umwelt besonders gefährliche Pestizide müssen auf EU-Ebene verboten werden.

Für Verbraucher*innen ist die beste Empfehlung, Bio-Pflanzen zu kaufen oder Zierpflanzen, die vollständig in der Region gezogen werden.

Quelle und mehr: www.bund.net/zierpflanzentest_2022 <-KLICK

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Zierpflanzentest zum Weltbienentag: Fast jede Probe pestizidbelastet

Berlin/Wien. Viele Zierpflanzen sind stark pestizidbelastet. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Pflanzentest, den die Partnerorganisationen Global 2000 aus Österreich und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) anlässlich des morgigen Weltbienentags (20. Mai) veröffentlichen. Auch dieser zweite Test in Folge weist  erneut zahlreiche Rückstände gefährlicher Pestizide nach. Das alarmierende Ergebnis: Fast alle der 44 Proben waren belastet, im Schnitt mit 7,7 unterschiedlichen Wirkstoffen.

Hoch bienengiftige Substanzen waren auf etwa 40 Prozent der Proben zu finden, während knapp jede fünfte Pflanze gleich mit mehreren dieser Pestizide belastet war. Insgesamt wurden im Rahmen der Untersuchungen 64 verschiedene Pestizide nachgewiesen, darunter elf, die als hoch giftig für Bienen eingestuft werden.

"Der Zierpflanzenanbau hat katastrophale Auswirkungen auf Bienen und andere Insekten", sagt BUND-Pestizidexpertin Corinna Hölzel. "Verbraucherinnen und Verbraucher wollen Bienen retten und das Insektensterben stoppen. Sie kaufen Blühpflanzen, die vom Handel als bienenfreundlich angepriesen werden. Pflanzen wie Sonnenblumen, Lavendel oder Hyazinthen können jedoch Rückstände bienengefährlicher Pestizide enthalten. Bienen nehmen diese schädlichen Insektengifte über Nektar und Pollen auf. So wird die gewünschte Bienenrettung zur Giftfalle."

Auf fast 40 Prozent der in diesem Jahr getesteten Pflanzen befanden sich Pestizide, die zum Zeitpunkt der Probenahme keine EU-Zulassung mehr besaßen. „Skandalös ist die Tatsache, dass europäische Herstellerfirmen Pestizide in Länder des globalen Südens verkaufen, die aufgrund ihrer Gefahr für Mensch und Umwelt in Europa nicht mehr zugelassen sind. Sie werden dort zum Beispiel im Zierpflanzenbau eingesetzt, gefährden Arbeiterinnen und Arbeiter und belasten die Umwelt. Der Giftkreislauf schließt sich, wenn EU-Mitgliedstaaten Zierpflanzen importieren, die solche Pestizide ohne EU-Zulassung enthalten“, sagt Hölzel.

Um das Insektensterben, insbesondere das Bienensterben, zu stoppen und Arbeiterinnen und Arbeiter auf Blumenplantagen weltweit zu schützen, fordert der BUND von der Bundesregierung ein Exportverbot von Pestiziden, die keine Zulassung in der EU haben. Weiterhin muss der Pestizideinsatz zügig deutlich reduziert werden, für Mensch und Umwelt besonders gefährliche Pestizide müssen auf EU-Ebene verboten werden. Für Verbraucher*innen ist die beste Empfehlung, Bio-Pflanzen zu kaufen oder Zierpflanzen, die vollständig in der Region gezogen werden.

Mehr Informationen:
Die Testergebnisse finden Sie hier: www.bund.net/zierpflanzentest_2022

 

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Wie Frauen ihre berufliche Zukunft neu gestalten

Programm „Female Empowerment im MKK“ startet in zweite Jahreshälfte

[Main-Kinzig-Kreis] Frauen, die ihre berufliche Zukunft in die eigene Hand nehmen wollen, aber noch nicht so genau wissen, wie und welche Hilfestellungen sie bekommen können, sind die Zielgruppe des in diesem Jahr gestarteten Projekts „Female Empowerment im Main-Kinzig-Kreis“. Der Kreis bietet die Seminare und Workshops zusammen mit dem Wiesbadener Verein „Berufswege für Frauen“ an. Nach dem erfolgreichen Projekttag „Mein Weg in die berufliche Zukunft“ in den Räumen der Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig in Gelnhausen steht nun das Workshop-Programm für die zweite Jahreshälfte fest.

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