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Home Gut zu wissen Dossier: Natur und Umwelt Für die Natur aufs richtige Pferd gesetzt

Für die Natur aufs richtige Pferd gesetzt

Wieder aktuell: Holzrücken mit dem Pferd (c) HESSENMAGAZIN.de
Wieder aktuell: Holzrücken mit dem Pferd (c) HESSENMAGAZIN.de

[Bad-Nauheim / Florstadt] Dass moderne Forstwirtschaft und Arbeitspferde keinen Widerspruch bilden, demonstrierte Ralf Zauner aus Florstadt am Samstag, den 23. Februar 2013, im Wald bei Bad Nauheim. Er belegte, dass es Vorteile bringt, mit Rückepferd und Maschine im Wald zu arbeiten. Forst, Menschen und Tiere profitieren gleichermaßen davon.

Eine echte Attraktion im kalten Winterwald

Zuschauer: Viele wollten zur Forstwirtschaft Genaueres wissen (c) HESSENMAGAZIN.de
Zuschauer: Viele wollten zu dieser Art Forstwirtschaft Genaueres wissen (c) HESSENMAGAZIN.de

Bislang überwiegt in der Forstwirtschaft noch der Einsatz technischen Geräts, obwohl die Arbeit mit Pferden eine sehr gute ökologische Bilanz aufweist. Wo keine großen Maschinen hinkommen, ohne im Wald Schaden anzurichten, sind Pferde zum Holzrücken wieder gefragt. Die Veranstaltung der NABU Umweltwerkstatt Wetterau besuchten nicht nur Pferdefreunde, sondern viele, die an nachhaltiger Forstwirtschaft interessiert sind.

Auch Kinder hörten dem Vortrag gespannt zu (c) HESSENMAGAZIN.de
Auch Kinder hörten Ralf Zauners Vortrag gespannt zu (c) HESSENMAGAZIN.de

Besonders gut funktioniert die Arbeit in Kombination mit einer Maschine auf gefrorenem Boden. Gefällte Buchenstämme bis 500 Kilo ziehen die Tiere aus dem Unterholz zur nächsten Rückegasse. Dort werden sie dann vom "Forwarder" oder "Tragschlepper", einer Forstmaschine mit Greifarm, aufgeladen und abtransportiert. Maschinen müssen oft witterungsbedingt ihre Arbeit einstellen, um zum Beispiel den Boden zu schonen. Mit Pferden kann das ganze Jahr über gearbeitet werden.

Maschine: Transportiert anschließend die Stämme (c) HESSENMAGAZIN.de
Forstmaschine: Transportiert die Stämme an den Waldweg(c) HESSENMAGAZIN.de

Seit einigen Jahren bevorzugt man im Naturschutz und zur Landschaftspflege wieder den Einsatz von Arbeitspferden. Er wird bewusst gefördert. Zugpferde hören auf Kommandos und werden ohne Druck und Peitsche gelenkt. Eine gute Ausbildung bei einem erfahrenen Pferdetrainer für Nutztiere ist die Grundlage dazu.

Buchenstämme am Waldweg: Fertig zum Abtransport (c) HESSENMAGAZIN.de
Buchenstämme am Waldweg: Fertig zum Abtransport (c) HESSENMAGAZIN.de

Die vermehrte Nutzung von traditionellen landwirtschaftlichen Nutztierrassen trägt zudem zur Erhaltung der betreffenden Pferderassen bei. Ganz besonders waren die schweren Kaltblutpferde vom Aussterben bedroht. Doch es wurde erkannt, dass die Verwendungsmöglichkeiten von Arbeitspferden doch sehr umfangreich sind. In naturnahen Landschaftsräumen und zur Pflege von Kulturlandschaften mit hoher Biodiversität ziehen sie jetzt schon wieder Pflüge, pflegen Grünland, transportieren die Ernte und rücken im Wald Holz.


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NewsFlash - Kurz & Knapp

Einfacher Schutz für Vögel an Stromleitungen

[Friedberg] Ein Storch fliegt über grüne Auenwiesen oder Felder. Er sucht vielleicht einen Aussichtsplatz, um nach Nahrung für die Jungen Ausschau zu halten. Ein Strommast scheint der richtige Platz zu sein. Der Storch hat sich schon auf die Landung vorbereitet. Dabei streifen seine Schwingen stromführende Leitungen, er stürzt ab und ist auf der Stelle tot. Diese kleine, aber folgenreiche Geschichte, könnte so ablaufen und sie ist in dieser Form in Deutschland bereits vielfach geschehen. Dabei kann mit verhältnismäßig geringem Aufwand Abhilfe geschaffen werden. In der Regel sind die Isolatoren an den Masten zu kurz und müssten verlängert werden. Am einfachsten ist es, durch eine Schutzhaube den geschützten Bereich der Leitung zu verlängern. Die Vögel sind damit weitgehend gegen solche tödlichen Unfälle, wie sie beim Anflug auf die Masten immer wieder geschehen, gesichert.

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