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Home Gut zu wissen Notiert ! Auf den Punkt gebracht: Hessens Eigenheiten - No. 1 - 3

Auf den Punkt gebracht: Hessens Eigenheiten - No. 1 - 3

Karl der Große in Frankfurt: Der Sage nach Gründer der Stadt (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen] Es sind die so genannten "Ecken und Kanten", die ein Profil bzw. die Kontur eines Objektes unverwechselbar machen. Auf der Suche nach denen, die uns Hessen echte Wiedererkennbarkeit verpassen, findet man richtig Wichtiges, bisher nie Geahntes und natürlich auch Kurioses. (Danke, liebes Internet :-). HESSENMAGAZIN möchte Sie daran teilhaben lassen - diesmal mit "Residenzpflicht", dem Auffinden alter und uralter Dokumente und einem mutig begonnenen Entstauben unserer ewig ungeliebten Institution Schule.

Aufgestöbert am 22. November 2012

Thema "Residenzpflicht": Käfigstäbe für Fremde gelockert, Ausstellen von Passierscheinen gespart

Aufgrund der Residenzpflicht durften Asylbewerber bisher in Hessen den Regierungsbezirk, in dem sie leben, nicht oder nur mit einer Sondergenehmigung der Behörden verlassen. Künftig fallen diese Beschränkungen weg.

Innenminister Boris Rhein begrüßt die Aufhebung der Residenzpflicht innerhalb Hessens durch das Kabinett: „Ich habe mich seit Monaten intensiv für das Ende der Residenzpflicht in Hessen eingesetzt und freue mich sehr, dass das Kabinett diesen Schritt zu mehr Menschlichkeit gegangen ist. Der Wegfall der Residenzpflicht in Hessen ist eine entscheidende Verbesserung insbesondere für junge Asylbewerberinnen und -bewerber.“

„Die vielen positiven Erfahrungen anderer Länder zeigen, dass unsere Entscheidung die Residenzpflicht abzuschaffen, genau die richtige ist. Die Landesregierung leistet so einen aktiven Beitrag für mehr Integration in Hessen. Zudem entlasten wir die Kommunen durch den Wegfall der zahlreichen Sondergenehmigungsverfahren“, so Innenminister Boris Rhein abschließend.

Quelle: Pressemitteilung des Ministerium des Innern und für Sport, 12.11.2012


Thema Staatsarchiv: Im HADIS gut aufgehoben

Das völlig schmucklose, etwas hakelige "Hessische Archiv-Dokumentations- und Informations-System" (HADIS) kann allen in der Vergangenheit Suchenden Auskunft geben über Kirchen-, Medien, Fürstenfamilien-, Wirtschafts- und sonstige Archive. Wer etwas sucht, weiß gleich, worauf er sich einlassen muss.

Auf der Internetseite ist erstmal Stöbern ohne Staub einzuatmen herrlich möglich. Unter anderem erfährt man so, dass allein das Stadtarchiv der Kurstadt Bad Orb rund 80 laufende Meter Akten und Amtsbücher von 1860 bis 1980 enthält. Ein einziger Meter ganz alte Dokumente (17. bis 19. Jahrhundert) wird noch in Marburg aufbewahrt.

Im Familienarchiv der Fürsten von Ysenburg- und Büdingen dagegen sind schon etwa 6.000 Urkunden aus dem Zeitraum 947 bis 1908 zu finden. Die Aktenlänge beträgt dort 1.500 laufende Meter (lfm) und ca. 240 Karten sowie einen "größeren ungeordneten Bestand" plus verschiedene Kompositionen einer Prinzessin, Unmengen von Bildern (geschätzte 2.000 Stück) und historische Geldmünzen. In der Bibliothek des Schlosses von Büdingen stehen zusätzlich etwa 35.000 Bücher - Lesespaß pur... *g*

Haben Sie etwas Bestimmtes über ein Stichwort gefunden, können Sie das entsprechende Material für Ihren Besuch vor Ort herauslegen lassen. Natürlich muss dabei Ordnung herrschen: "Auf die Bestimmungen des Hessischen Archivgesetzes und der Benutzungsordnung für die Staatsarchive des Landes Hessen, hier insbesondere die Paragraphen 2 (Benutzungsantrag), 4 (Verkürzung von Schutzfristen) und 8 (Gebühren und Auslagen) wird hingewiesen."

Wie auch immer... Hier ist die Quelle + noch viel mehr: www.hadis.hessen.de


Thema Schule - Amt für Lehrbildung: Ist Umdenken endlich erwünscht?

Worte wie "Wissenstransfer", "Fortbildungskultur", "Verstehensprozess" und "Ruhestandsnirwana" klingen echt toll. Sie stammen aus bemühten Artikeln der Nr. 18 einer kostenlosen Lehrerzeitung. Darin bewegt sich in der Hauptsache zuerst der Gedanke: Wenn die Alten in den Ruhestand gehen, nehmen sie ihr Wissen mit. M. E.* liegt genau aber darin der Vorteil für die nächste Generation!

Scheinbar kam schon die erste Erleuchtung: "Reines Faktenwissen über Dokumente, Datenbanken und Medien zu transferieren, scheint auf den ersten Blick einfach und wirksam. Und doch sollte immer wieder selbstkritisch die Frage gestellt werden, ob das beschriebene Wissen auch das tatsächlich benötigte ist?" (Zitat)

Sicher erinnert sich jeder noch an den Geschichtslehrer, der uns bezugslos Zahlen pauken ließ und beim Abfragen die Zeugnisnoten nach unserem Erinnerungsstand ausrichtete?! Im sicheren Beamtenstatus saß er auf dem hohen Ross, unangreifbar in seiner Selbstherrlichkeit. Einsicht oder Selbstkritik kamen früheren Generationen von Lehrkörpern nie in den Sinn.

Nun aber vielleicht doch: "Schule wird und muss sich weiter verändern. Sie ist eine Instanz, die von gesellschaftlichen Veränderungen stets ganz unmittelbar betroffen ist und deren Aufgabe aber zugleich darin besteht, die nachkommende Generation auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten. Dass dies erfolgreich gelingt, hängt nicht zuletzt auch von dem Niveau der Professionalität der Lehrerinnen und Lehrer ab." (Zitat)

Vielleicht hört dann endlich auch wieder jemand im Unterricht zu? Bezeichnend ist nämlich die Erkenntnis, dass fast alle Kinder in der ersten Klasse fähig sind auszurechnen, wie lange fünf Tafeln Schokolade reichen, wenn jeden Tag eine Tafelhälfte aufgegessen wird. Jahre später kann die gleiche Aufgabe (5 : 0,5)  in der Berufsschule nur noch von der Hälfte der Schüler gelöst werden. Anscheinend sind die Kids in der Schule verdummt? Kopfschüttelnd konstatiert (stellt fest / bemerkt) man in der Pisa-Studie: Scheitern droht, es fehlt ein "Bildungsminimum". (Schon wieder so ein tolles Wort!)

Gleichzeitig stimmt die Lehrerschaft ein kollektives (gemeinschaftliches) Heulen über ihre eigene Ausbildung an: "Der zentrale Mangel der Universitäten besteht ... darin, dass sie der Lehrerbildung und auch den angehenden Lehrkräften keinen Raum bieten, ihre Identität zu finden, ihre Rolle zu definieren und auszugestalten. Sie sind fachlich zentriert und praxisfern." (Zitat)

So ist es doch gut, wenn die "Alteingesessenen" endlich gehen - oder?!!!!!

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Gut zu wissen

* m. E. = meines Erachtens › meiner Ansicht nach

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NewsFlash - Kurz & Knapp

RadioNetzwerkTag bringt junge Talente der Radiobranche zusammen

[Hessen] Über 150 Volontär*innen, Ausbilder*innen und renommierte Radioprofis trafen sich am 5. Dezember 2019 in Frankfurt/Main, um Trends im Audio-Journalismus zu diskutieren und in praxisnahen Workshops zu vertiefen. Eingeladen zum mittlerweile 3. RadioNetzwerkTag hatten die Landesmedienanstalten aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Grimme-Akademie. Neben vielen Workshops bildete die Verleihung der Radiosiegel für eine besonders gute Volontärs-Ausbildung an 24 private Stationen einen der Höhepunkte.

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