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EU-Wasserrahmenrichtlinie: Vertrag mit dem Land

Ehemaliger hessischer Bergwerksee (c) HESSENMAGAZIN.de

[Main-Kinzig-Kreis] Der Schutz der Gewässer als Lebensraum für Pflanzen und Tiere und als Trinkwasserressource ist ein wichtiges Thema der Umweltpolitik. Mit der Wasserrahmenrichtlinie haben sich alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union verpflichtet, dem natürlichen Zustand hinsichtlich des ökologischen und chemischen Zustands der Oberflächengewässer sowie des chemischen und mengenmäßigen Zustands des Grundwassers möglichst nahe zu kommen.

Der Main-Kinzig-Kreis wird in Kürze einen Vertrag über die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie mit dem Land Hessen unterzeichnen. Das hat der Kreisausschuss beschlossen. Anders als in anderen Kommunen ist damit im Main-Kinzig-Kreis mit dem Amt für Umwelt, Naturschutz und den ländlichen Raum eine Kreisbehörde für die Umsetzung der Richtlinie zuständig. „Wir verfügen über das notwendige Fachwissen, arbeiten zu diesem Thema schon seit Jahren mit anderen Behörden, den heimischen Wasserversorgern und dem Bauernverband zusammen“, erläutert Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent Dr. André Kavai.

„Schon im Jahr 1997 hat der Main-Kinzig-Kreis aufgrund seiner Bedeutung als Grundwassergewinnungsgebiet für die Rhein-Main-Region und der Zunahme der intensiven Landwirtschaft eine Kooperationsvereinbarung zwischen Wasserversorgern und Landwirtschaft auf Kreisebene etabliert“, berichtet Kavai. Die Qualität des Trinkwassers hängt maßgeblich von der stofflichen Belastung ab. Dazu gehören neben häuslichen Abwässern vor allem Düngemittel und chemische Stoffe wie Pflanzenschutzmittel, wie sie in der Landwirtschaft Verwendung finden.

Im Vordergrund standen seit 1997 daher detaillierte Düngeberatungen von insgesamt 69 landwirtschaftlichen Betrieben für deren landwirtschaftlich genutzten Flächen. Zu der Arbeit gehörten auch die Analyse von 250 Bodenproben und das Erarbeiten von Düngeempfehlungen für die unterschiedlichen Regionen im Main-Kinzig-Kreis. Mit Praxistagen, Informationsveranstaltungen, Rundbriefen und Feldtagen und Wirtschaftsdüngeranalysen wurde das Angebot abgerundet.

Aus der Kooperationsvereinbarung heraus entstand der Arbeitskreis aus Behörden, Wasserversorgern und Landwirten, der auch künftig die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie begleitet. Dem Arbeitskreis gehören derzeit 16 Mitglieder an, je acht aus der Landwirtschaft und der Wasserwirtschaft. Zu beratenden Mitgliedern gehören der Main-Kinzig-Kreis, das Regierungspräsidium Darmstadt, ein Ingenieurbüro sowie der Kreisbauernverband und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

„Ziel der Arbeit ist es, die Gewässer als funktionierenden Lebensraum und Trinkwasserressource zu bewahren. Und das geht nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, macht Dr. André Kavai deutlich. Nach der Unterschrift der Verträge könne die begonnene Arbeit fortgesetzt werden. Eine erste Ergebnisbilanz muss für das Jahr 2015 erstellt werden, für das Erreichen des Zieles ist europaweit das Jahr 2027 angepeilt.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis im März 2011, Foto: HESSENMAGAZIN.de

 

NewsFlash - Kurz & Knapp

Der BUND kritisiert die Rodungserlaubnis für K+S

Die ökologischen Folgen des Kalibergbaus sind eine schwere Hypothek für die Zukunft und künftige Generationen

[Hessen] Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) kritisiert die neuerliche Rodungsgenehmigung für die K+S AG, früher Kali und Salz AG, in Kassel. Die Rodung ist Voraussetzung zur Erweiterung der Rückstandshalde Hattorf und hat eine Fläche von 17,63 Hektar. Jörg Nitsch, Vorsitzender des BUND Hessen sagt dazu: „Die neuerliche Rodungsgenehmigung belegt einmal mehr, dass die Kaligewinnung durch K+S zulasten der Umwelt erfolgt. Statt eines stetigen Wachstums der Halden fordern wir den Versatz des Materials unter Tage. Dann würde der Wald geschont und das Problem der Salzwasserentsorgung würde nicht ständig größer werden.“

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