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Home DOSSIER: Natur und Umwelt Lebenselixier Wasser Zum Thema Wasser: Über Verbrauch und Schutz

Zum Thema Wasser: Über Verbrauch und Schutz

Symbolbild - KI-generiert[Hessen und die Welt] Zum Weltwassertag am 22. März 2026 rückt der NABU unsere EU‑Wiederherstellungsverordnung ins Zentrum der Aufmerksamkeit: "Das ist ein politische Chance, Deutschlands Flüsse aus ihrem jahrzehntelangen Korsett aus Begradigungen, Drainagen und Schadstoffeinträgen zu befreien. Denn sie haben ihre natürliche Dynamik verloren und damit ihre Fähigkeit, Landschaften zu kühlen und Lebensräume zu erhalten."

Die gemeinsame Studie des Umweltverbandes NABU und der weltweit agierenden Unternehmensberatung "Boston Consulting Group" zeigt, dass die aktuelle Wasserkrise weniger am fehlenden Regen liegt als am Verlust natürlicher Speicher aufgrund verdichteter Böden in einer Landschaft, die Wasser möglichst schnell ableitet, statt es zu halten.

Hitze, Dürre und Starkregen gelten als weitere Ursachen. Der Ausweg ist Renaturierung. Naturnahe Flussläufe halten Wasser länger in der Landschaft, mildern Hochwasser und schaffen Rückzugsräume für wichtige und besondere Arten, die in einer ausgeräumten Kulturlandschaft kaum noch Platz finden.

Wie groß der Unterschied sein kann, zeigt das Naturschutzgroßprojekt "Untere Havel" <-KLICK, bei dem der NABU seit 2005 einen 90 Kilometer langen Abschnitt wieder in eine lebendige Flusslandschaft verwandelt: Alte Flussarme werden geöffnet, Uferbefestigungen entfernt, Auen reaktiviert. Das Ergebnis ist mehr Artenvielfalt, eine bessere Wasserqualität und eine Landschaft, die Hochwasser und Trockenheit besser verkraftet.

Vor so einem Hintergrund sieht der NABU in der EU‑Wiederherstellungsverordnung einen möglichen Wendepunkt, der geschädigte Ökosysteme großflächig wiederherstellen soll – ein Auftrag, der für Deutschlands Gewässer kaum dringlicher sein könnte: Der Verband fordert mehr Raum für Flüsse mit breiteren Gewässerrandstreifen und eine Landwirtschaft, die Wasser schützt.

Gut zu wissen

Die EU‑Wiederherstellungsverordnung ist das zentrale Naturschutzgesetz Europas, das den Mitgliedstaaten erstmals verbindliche Ziele dafür setzt, wie viele Flüsse, Moore, Wälder, Meere und Agrarlandschaften bis 2030, 2040 und 2050 wieder in einen guten ökologischen Zustand gebracht werden müssen.

Im Kern geht es darum, Europas Natur widerstandsfähiger gegen Klimakrisen zu machen: Flüsse sollen wieder Raum bekommen, Moore wieder Wasser halten, Böden wieder speichern, Wälder wieder vielfältiger werden.

Die Verordnung ist deshalb so bedeutsam, weil sie nicht nur Empfehlungen ausspricht, sondern rechtlich durchsetzbare Pflichten im europäischen Naturschutz schafft. Die Verordnung gilt als eines der ambitioniertesten Umweltgesetze der EU und könnte, wenn sie konsequent umgesetzt wird, die ökologische Trendwende einleiten, die seit Jahrzehnten aussteht.

Das auch noch

Der Weltwassertag am 22. März erinnert jedes Jahr daran, wie verletzlich unsere Gewässer geworden sind – und wie sehr unser Leben von ihnen abhängt. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um weltweit auf Wasserknappheit, Verschmutzung und den Verlust natürlicher Wasserspeicher aufmerksam zu machen.

Während Flüsse austrocknen, Grundwasser sinkt und Extremwetter zunimmt, rückt der Tag die Frage ins Zentrum, wie wir Wasser in der Landschaft halten, Ökosysteme stabilisieren und sauberes Trinkwasser sichern können.

Der Weltwassertag ist längst kein symbolischer Aktionstag mehr, sondern ein Weckruf: Ohne intakte Flüsse, Moore und Feuchtgebiete gibt es weder Klimaschutz noch Klimaanpassung – und keine verlässliche Wasserversorgung für kommende Generationen.


Das Bundesumweltministerium (BMUKN) startet eine neue Online-Beteiligungsplattform zur Nationalen Wasserstrategie

Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Unternehmen, Wirtschaft, Industrie und Verbände sowie weitere Akteure sind ab dem diesjährigen Weltwassertag eingeladen, ihre Perspektiven zum Thema Wasser einzubringen und ihren Beitrag zum Schutz unserer Gewässer und unseres Wassers sichtbar zu machen. Damit soll aufgezeigt werden, wo bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt werden und wirken.

Die Nationale Wasserstrategie (NWS), die die Bundesregierung 2023 beschlossen hat, setzt mit 78 Maßnahmen den Rahmen, um Wasserressourcen langfristig zu schützen und nachhaltig zu bewirtschaften. Die Umsetzung gelingt dabei allerdings nur gemeinsam mit den vielen Akteurinnen und Akteuren vor Ort. Die Strategie ist der Versuch, das Land auf eine Zukunft vorzubereiten, in der Wasser nicht mehr selbstverständlich verfügbar ist – und in der jeder Tropfen zählt.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Wasser geht uns alle an und ist unsere Lebensgrundlage. Mit der Nationalen Wasserstrategie schaffen wir die Grundlage dafür, unsere Wasserressourcen auch in Zukunft zu sichern und unsere Gewässer besser zu schützen. Früher ging es zum Beispiel darum, Regenwasser so schnell wie möglich abfließen zu lassen. Heute wollen wir wie mit einem Schwamm Wasser möglichst in der Landschaft halten. So sind wir besser auf Trockenzeiten und Starkregenereignisse vorbereitet."

Die Plattform bietet zwei Möglichkeiten zur Beteiligung: In einer Bürgerumfrage können Interessierte ihre Erfahrungen, Wahrnehmungen und Erwartungen zum Thema Wasser teilen. Die Ergebnisse sollen zeigen, welche Bedeutung Wasser für die Menschen in Deutschland hat und welche Veränderungen sie bereits wahrnehmen.

Außerdem können Kommunen, Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Initiativen ihre Projekte und Maßnahmen auf einer Projektkarte eintragen. So wird sichtbar, wo und wie die Nationale Wasserstrategie bereits umgesetzt wird — und welche Ansätze besonders gut übertragbar sind.

Die Umfrageergebnisse fließen ein in einen Bericht zum aktuellen Stand der Nationalen Wasserstrategie und der Weiterentwicklung der Wasserpolitik in Deutschland. Er soll Anfang 2027 veröffentlicht werden.

Die Beteiligungsplattform ist vom 22. März bis zum 4. Mai 2026 online: HIER <-KLICK.


By the Way: Viele Unternehmen unterschätzen, wie stark sie von Wasser abhängig sind – und wie sehr Wassermangel ihre Standorte, Lieferketten und Umsätze gefährden kann. Eine Studie von NABU und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO zeigt: Rund 60 % der untersuchten Firmen sind auf Wasser angewiesen, doch ein Drittel stuft das Thema nicht als wesentlich ein. Statt Risiken wie sinkendes Grundwasser oder gestörte Flusssysteme zu realisieren, konzentrieren sich viele nur auf den Verbrauch.

Hier wird ein Perspektivwechsel gefordert: Wasser muss als strategischer Standortfaktor begriffen werden – und Renaturierung als Investition in wirtschaftliche Resilienz.

 


Quelle Texte: NABU, KI-Recherche, Bundesumweltministerium - Zusammenfassung Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de

 

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