[Frankfurt] Das zweite Science Festival der Frankfurt Alliance fand am Samstag, den 19. September 2026, auf dem Frankfurter Roßmarkt statt und bot an rund zwanzig barrierearm zugänglichen Stationen anschauliche Einblicke in aktuelle Forschung. Besucherinnen und Besucher konnten ein begehbares Herz und einen Neutronenstern erleben, Programmieren ausprobieren oder Methoden der Hirnforschung erraten. Weitere Themen reichten von Wehrpflicht über KI‑gestütztes Vokabellernen bis zu extremistischen Emojis.
Das Bildungsprojekt Mathe‑Adler sowie das Taunus‑Observatorium präsentierten ihre Arbeit, während auf der Bühne ein vielfältiges Programm aus Talks, Diskussionen und Shows lief, moderiert von Stephan Hübner vom Hessischen Rundfunk. Ein Mentalmagier, ein Science‑Musical und ein Trommelworkshop für Kinder ergänzten das Angebot; die jüngsten Gäste erkundeten das Gelände über eine Rallye.
Eröffnet wurde das Festival von Universitätspräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff, Prof. Dr. Melanie Wald‑Fuhrmann (MPI für empirische Ästhetik) und Staatssekretär Christoph Degen. Schleiff betonte den gesellschaftlichen Wert offener Wissenschaftskommunikation, Degen hob die Bedeutung von Forschung für die Bewältigung zentraler Zukunftsfragen hervor.
Das Bühnenprogramm wurde in Gebärden‑ und Lautsprache gedolmetscht und live transkribiert; Hörunterstützung und Hilfsmittel für reizempfindliche Besucher*innen standen bereit.
Gut zu wissen
Die Frankfurt Alliance nutzt das Festival, um die Vielfalt der regionalen Forschung sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu stärken. Sie entstand 2024 als Zusammenschluss der Goethe-Universität mit 15 außeruniversitärer Forschungseinrichtungen aus der Region Frankfurt/Rhein-Main. Das Bündnis umfasst Institute der vier großen Wissenschaftsorganisationen sowie eine Bundeseinrichtung.
Folgende Institute sind Teil der Frankfurt Alliance:
- ATHENE – Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit
- Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung
- DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
- Ernst Strüngmann Institut (ESI) der Max-Planck-Gesellschaft
- Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP
- Goethe-Universität Frankfurt,
- GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH / Facility for Antiproton and Ion Research in Europe (FAIR GmbH)
- Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE
- Max-Planck-Institut für Biophysik
- Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
- Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung
- Max-Planck-Institut für Hirnforschung
- Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
- Paul-Ehrlich-Institut
- PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung
- Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.
Quelle: www.uni-frankfurt.de/



















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