[Deutschland] Das Bundesumweltministerium setzt sein Programm „Reparieren statt Wegwerfen“ fort und stellt erneut Mittel für ehrenamtliche Reparaturinitiativen bereit. Ab sofort können lokale Reparatur‑Cafés und Selbsthilfewerkstätten bis zu 3.000 Euro Förderung beantragen, um Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Ausstattung oder auch Qualifizierungen und Zertifizierungen zu finanzieren.Die Antragsfrist endet am 30. Oktober 2026. Die Abwicklung erfolgt über die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub).
Insgesamt stehen 3 Millionen Euro zur Verfügung, die nach dem First‑Come‑First‑Serve‑Prinzip vergeben werden. Reparaturangebote vor Ort ermöglichen es Bürgerinnen und Bürgern, defekte Geräte selbst oder mit Unterstützung wieder funktionsfähig zu machen. Das verlängert Produktlebenszyklen, spart Ressourcen, schützt das Klima und entlastet private Haushalte finanziell.
Die neue Förderrunde knüpft an eine erste Phase an, in der bereits 710 Vereine durchschnittlich rund 2.700 Euro erhielten. Nun werden zusätzlich Initiativen ohne Vereinsstatus sowie Gruppen berücksichtigt, die zuvor nicht zum Zuge kamen. Rechnerisch können etwa 1.000 Einrichtungen gefördert werden.
Bewerbungen sind möglich über die Webseite der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub): https://reparaturinitiativen-foerderung.de/
Parallel dazu stärkt die Bundesregierung das Recht auf Reparatur: Hersteller von Geräten wie Waschmaschinen, Kühlschränken oder Smartphones müssen künftig während der gesetzlich definierten Lebensdauer Reparaturen zu angemessenen Preisen anbieten. Damit wird die Reparatur sowohl strukturell als auch rechtlich weiter gefördert.
Quelle Text: Bundesumweltministerium



















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