[Hessen] Wie lange haben wir schon den Wunsch gehabt, wieder einmal einen richtigen Winter zu erleben... Nun ist er tatsächlich da. Mit Schlittenfahren, wunderbar weißer Landschaft und Eislaufen. Letzteres sogar auf Straßen und Wegen. Das war aber so nicht der "Deal"!
Während manche Städte und Gemeinden sich stillschweigend vorwärtsarbeiten, um die inzwischen ungliebte eiskalte "Pracht" von Straßen und Wegen zu beseitigen, gehen andere in die Offensive. So auch Groß-Umstadt mit dieser Pressemeldung vom 5. Februar 2026.
Winterdienst in Groß-Umstadt: Räumung erfolgt nach Prioritäten
Die Stadt Groß‑Umstadt war durch langanhaltenden Frost, starke Eisbildung und ungewöhnlich hohe Schneemengen stark belastet. Der Winterdienst arbeitete täglich ab 03:30 Uhr bis in die Abendstunden mit allen verfügbaren Fahrzeugen, konnte jedoch nicht alle Straßen gleichzeitig räumen. Vorrang hatten Hauptverkehrswege, steile Strecken sowie Bus‑ und Rettungsrouten, weshalb Nebenstraßen zeitweise ungeräumt blieben. Die Arbeiten wurden zusätzlich durch verdichteten Schnee, Eisbildung und notwendige Mehrfachbefahrungen erschwert.
Da die personellen und technischen Kapazitäten begrenzt sind, erfolgte die Räumung nach Prioritäten; für Landesstraßen ist Hessen Mobil zuständig. Die Stadt prüft nun organisatorische Verbesserungen im Winterdienst und bittet um Verständnis sowie um erhöhte Vorsicht. Zudem erinnert sie daran, dass Anlieger für das Räumen der Gehwege verantwortlich sind und dabei vor allem abstumpfende Mittel statt Salz verwenden sollen.
Aus dem Mittelgebirge Vogelsberg hört und liest man von Bussen, die plötzlich nicht mehr fahren, LKWs, die in den Graben gerutscht sind... und Leuten, die keine Lust mehr auf Winter haben, weil sie bis zum 1. März die Hecken geschnitten haben müssen.
Ulrichstein - Hessens höchstgelegene Stadt läßt übrigens einen Teil seiner Einwohner ohne hilfreiches gutes Cleaning. Die kleinen Straßen im Wohnpark "Burglick" werden nur sporadisch geräumt. Wer hier lebt, lernt über kurz oder lang das Fliegen... oder er kämpft sich bei jedem Hundespaziergang über die verharrschten Wegeränder vorwärts.
Geräumt bis auf eine zentimeterdicke Eisschicht (c) HESSENMAGAZIN.de
Eine entsprechende Information ans Bauamt hat leider keine schnelle Abhilfe gebracht. So besteht zurzeit erhebliche Sturzgefahr, da hier nicht gestreut wird.
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de





















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