[Limeshain] Mit einem Römerfest am rekonstruierten Limes-Wachtturm in Limeshain startet der Regionalpark RheinMain am 26. April 2026 um 11 Uhr offiziell das Projekt „Zeitreise“ entlang der Regionalpark Limesroute. Besucherinnen und Besucher erwartet ein lebendiger Auftakt mit römischem Flair, Kulinarischem und Mitmachangeboten. Der Eintritt ist frei.
Germanendarsteller geben anschauliche Einblicke in Alltag und Ernährung vergangener Zeiten. Kinder können zudem echte Tierfelle bestimmen und die Herstellung von römischem Spielzeug aus Ton miterleben. Für die passende Atmosphäre sorgt ein Cornubläser mit einem römischen Blasinstrument.
Mit dem Projekt „Zeitreise“ wird Geschichte entlang der Regionalpark Limesroute auf innovative Weise erlebbar gemacht. Die Route folgt einem Abschnitt des UNESCO-Weltkulturerbes Obergermanisch-Raetischer Limes. Diese ehemalige Grenzanlage markierte einst den Übergang vom Römischen Reich zu den germanischen Stammesgebieten.
Heute ist der Verlauf des Limes größtenteils eingeebnet und nur noch an wenigen Stellen sichtbar. Entlang der Strecke markieren weiße Stelen und gekalkte Bäume symbolisch den historischen Grenzwall und machen seine Linienführung in der Landschaft nachvollziehbar.
Das Besondere am Zeitreise-Projekt ist der Einsatz von Augmented Reality. An drei Stationen – am rekonstruierten Wachtturm in Limeshain, an den Überresten des Römerbads in Erlensee-Rückingen sowie am Main in Großkrotzenburg – können Besucherinnen und Besucher mithilfe ihres Smartphones oder Tablets digital in die Römerzeit eintauchen. Virtuelle Rekonstruktionen lassen historische Bauwerke wieder auferstehen und vermitteln anschaulich, wie das Leben am Limes seinerzeit ausgesehen hat. Bei der Eröffnung in Limeshain können alle drei Stationen vor Ort ausprobiert werden.
Interaktive Aufgaben, sogenannte Quests, führen spielerisch durch die Geschichte und vermitteln historisches Wissen auf unterhaltsame Weise. Zum Abschluss der Zeitreise bietet sich die Möglichkeit, ein Selfie mit einem römischen Helm aufzunehmen – als persönliche Erinnerung an die Reise in die Vergangenheit.
Gut zu wissen
Augmented Reality (AR) bedeutet „erweiterte Realität“. Digitale Inhalte wie Bilder, Figuren oder Texte werden dabei über die Kamera eines mobilen Endgeräts in die reale Umgebung eingeblendet. So entsteht eine Verbindung von historischer Rekonstruktion und heutiger Landschaft – und Geschichte wird unmittelbar erlebbar.
Quelle: Wetteraukrei / Regionalpark RheinMain





















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