[Frankfurt am Main] Die neue Spielzeit der Alten Oper in Frankfurt rückt das Treppenhausorchester in den Fokus. Die Saison 2026/27 beginnt mit einem unkonventionellen Eröffnungskonzert im September, das eben dieses Ensemble spielerisch, publikumsnah und bei freiem Eintritt (!) gestaltet. Damit setzt die Alte Oper ein Zeichen für Experimentierfreude mit dem Wunsch, Konzerttraditionen aufzubrechen und neue Formen der Begegnung zu schaffen.
Das Treppenhausorchester fungiert als programmatischer Auftakt, bevor später die großen internationalen Orchester und Festivals folgen. Das Ensemble ist bekannt dafür, mit ungewöhnlichen Raumkonzepten, spontanen Interaktionen und der Nähe zum Publikum zu arbeiten.
Gut zu wissen: Das Orchester im Treppenhaus (so offiziell) ist ein junges Kammerorchester aus Hannover, das seit 2006 neue Konzertformen erforscht und klassische Musik als Erlebnis inszeniert. Es gilt als eines der führenden Ensembles der experimentellen Klassikszene in Deutschland und Europa: https://treppenhausorchester.de/.
Zitat: "Wir treten den Beweis an, dass klassische Musik nicht nur für spießige, reiche Leute interessant und - naja - eben stocksteif und prüde ist."
Die Musiker bieten ungewöhnlich Formate u. a. indem sie das Publikum zum aktiven Teil des Erlebnisses machen.
Die KI listet auf:
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Dark Room — Ein Konzert im völligen Dunkel, das den Hörsinn schärft und Musik als reine, unverstellte Erfahrung erfahrbar macht. Ohne visuelle Reize entsteht eine ungewohnte Intensität, die klassische Werke in ein neues Licht stellt – oder vielmehr: in völlige Dunkelheit.
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Dark Ride — Die Weiterentwicklung des Dark-Room-Prinzips verbindet Dunkelheit mit Bewegung und szenischen Elementen. Das Publikum wird geführt, geleitet oder selbst Teil einer choreografierten Raumreise, bei der Klang und Körperwahrnehmung ineinandergreifen.
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Disco — Der Konzertsaal wird zum Club. Minimalistische Grooves, pulsierende Rhythmen und zeitgenössische Kompositionen schaffen ein tanzbares Live-Erlebnis – ganz ohne elektronische Zuspielungen. Klassische Musik zeigt sich hier als unmittelbare, körperliche Energie.
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Date deine Musik — Ein Format, das Nähe schafft: In kleinen, intimen Begegnungen „lernt“ das Publikum einzelne Werke oder Instrumente persönlich kennen. Die Distanz zwischen Bühne und Zuhörenden löst sich auf, Musik wird dialogisch und überraschend direkt.
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Notfallkonzerte — Mobile Mini-Performances, die dorthin kommen, wo Menschen Musik brauchen: in Krankenhäuser, soziale Einrichtungen oder öffentliche Räume. Die spontane, heilsame Kraft des Live-Moments steht im Mittelpunkt.
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Schattenkonzerte — Performances, die gesellschaftliche Schattenseiten thematisieren und bewusst ungewöhnliche Orte bespielen. Musik wird hier zum Medium für Reflexion, Irritation und soziale Resonanz.
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Konzert als Erlebnis — Ein übergreifender Ansatz, der klassische Musik mit Videokunst, Schauspiel, Lichtdesign oder ortsspezifischen Interventionen verbindet. Das Konzert wird zur immersiven Installation, die alle Sinne anspricht.
Was das Orchester nach seinem dreiwöchigen Sea Sounds Festival auf Norderney <-KLICK in Frankfurt zum Besten geben wird, war heute noch nicht bekannt. Also schauen Sie nach dem Sommer ab und zu online bei der Alten Oper Frankfurt vorbei: www.alteoper.de/de/
Alte Oper Frankfurt © Alte Oper Frankfurt/Norbert Miguletz
Quelle Text: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de





















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