[Hessen und Drumherum] In regelmäßigen Abständen schickt der NABU Tipps zum Hätscheln unserer gefiederten Gartenbewohner - Stichwort: Meisenknödel. Sogar die tiefschwarzen Dohlen ("Turmkrähen") gehören dazu. Es heißt jedoch, sie wären als Diebe bekannt, die Eier anderer Vögel stehlen und in Gartenfutterhäuschen einbrechen. Womit wir bei den "Schuften" unter den Vögeln wären, die nunmal keine Vegtarier sind. Darunter kann man auch Turmfalken einordnen - selten gewordene Mäusefresser, sprich: Greifvögel.
Beim deutschlandweiten Vogel-Zählen sind sie in der Regel kaum dabei. Und trotzdem brauchen sie Schutz. Sie dürfen zwar nicht mehr bejagt werden, doch ihr Lebensraum wird immer kleiner - genauso wie bei ihren großen Brüdern, den Rotmilanen, Adlern und Geiern: KLICKmal. Nicht zu vergessen: unsere Habichte, die taubengroßen Sperber und den öfter vorkommenden Bussard.
Interessantes Faltblatt als Bestimmungshilfe: HIER <-KLICK - Der Durchschnittsmensch fragt sich moglicherweise, wozu diese Vögel gebraucht werden.
Die Künstliche Intelligenz gibt Antwort zu den "Wächtern der Lüfte"
In der deutschen Naturlandschaft nehmen Greifvögel eine Schlüsselrolle ein, die weit über ihre ästhetische Erscheinung hinausgeht. Arten wie der Mäusebussard, der Turmfalke oder der majestätische Seeadler fungieren als unverzichtbare Regulatoren unserer Ökosysteme. In ihrer Funktion als natürliche Gesundheitspolizei sichern sie die Hygiene in Feld und Wald, indem sie schwache oder kranke Tiere erbeuten und Aas beseitigen, was die Ausbreitung von Tierseuchen effektiv eindämmt.
Besonders für die Landwirtschaft erweisen sich diese Vögel als wertvolle Verbündete. Durch die natürliche Dezimierung von Nagetierpopulationen reduzieren sie den Bedarf an chemischen Bekämpfungsmitteln und fördern so eine giftfreie Erzeugung von Lebensmitteln. Da Greifvögel am Ende der Nahrungskette stehen, dienen sie der Wissenschaft zudem als hochsensible Frühwarnsysteme für ökologische Veränderungen oder Schadstoffbelastungen in der Umwelt.
Trotz ihrer Bedeutung stehen viele Arten im Jahr 2026 unter Druck. Der Rückgang der biologischen Vielfalt in der Kulturlandschaft entzieht ihnen die Lebensgrundlage, was sich auch am mageren Status ihrer Beutetiere zeigt. Nur wenn die gesamte Nahrungskette intakt bleibt, können auch die Greifvögel ihre schützende Funktion für Mensch und Natur dauerhaft erfüllen. Der Erhalt ihrer Lebensräume ist eine Investition in ein gesundes und stabiles Ökosystem für uns alle.
Quelle: Ki-Chatbot von Google
Das sollte man übrigens wissen: Man sagt heutzutage nicht mehr "Raubvogel", sondern "jagender Beutegreifer"... womit wir beim Thema WOLF sind.
In der Natur besteht zwischen Wölfen und Greifvögeln eine nützliche Symbiose. Wölfe jagen als Hetzjäger vor allem Rehe, Hirsche und Wildschweine. Von den Überresten dieser Jagden (Aas) profitieren insbesondere Greifvögel wie der Seeadler oder der Rotmilan, die diese Reste als wertvolle Energiequelle nutzen. Der Wolf bereichert so das Nahrungsangebot für Greifvögel, indem er Beute für "Mitesser" zugänglich macht. (Quelle: Ki-Chatbot von Google ;-)
Doch er gilt ebenfalls als "Schuft", weil er manchmal Schafe anfällt, die übrigens keine wirklichen Fluchttiere sind. Die bleiben oft einfach stehen, ohne einen aggressiven Gruppenangriff zu ihrer Verteidigung zu starten... Während Wildschweine und viele andere Waldbewohner meistens ohne Schockstarre flüchten, wenn sie nicht gerade von hochsitzenden Jägern aus dem Hinerhalt erlegt werden. Legal natürlich.
Quelle Zusammenstellung: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de





















180.jpg)










