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Leo und die Suche nach den Ursachen

Redaktionshund Leo hat sich klein zusammengerollt (c ) HESSENMAGAZIN.de[Hessen] An Schüsslersalze und gezuckerte Globuli muss man glauben... wenigstens so lange, wie man hofft, dass sie helfen gegen - naja - was auch immer. Bei Leo haben sie nicht bewirkt, einen inzwischen vermuteten körperlichen Mangel an Mineralstoffen zu beseitigen. Dafür war die Wirkung zu gering. Da jedoch die Richtung stimmte, konnten wir gut weiter nach Ursachen forschen. Wir sind heute überzeugt, dass Leo nicht nur unter einer Übersäuerung, sondern auch unter einem Magnesiummangel leidet, der sich mit der Zeit langsam aufgebaut hat.

Magnesium ist im Zusammenspiel mit Kalzium und Phosphor extrem wichtig für die Gesundheit  von uns sowie den Hunden. Doch im Gegensatz zu allen möglichen anderen Vitaminen und Mineralien findet man Verwertbares nirgends in den Regalen der Tierbedarfsläden: Magnesium wird regelrecht "vernachlässigt". Auch die Informationen dazu muss man sich mühsam zusammensuchen. (Siehe Wikipedia <-KLICK)

Rückblick: Vielleicht fing die Misere damit an, dass wir die bisherige Rohfleischfütterung (BARFen) mit verschiedenem guten Futter aufwerten wollten, weil Leo irgendwann nicht mehr gerne fraß. Wahrscheinlich war das in dieser Situation genau das Falsche. Denn ein Hundemagen stellt sich (wie wir heute wissen) mit viel oder wenig Säureproduktion passend auf das Futter ein.

Beim Wechsel von rohem Fleisch (viel Magensäure) zu Dosen- oder Trockenfutter wird weniger Magensäure benötigt. So bleibt eine Menge davon "übrig". Der Hund frißt aufgrunddessen Gras und im schlimmsten Fall Erde, um sein Sodbrennen zu beseitigen.

Kettenreaktion: Die Bauchspeicheldrüse verursacht jetzt ständig Probleme. Wie bei uns Menschen ist damit die Aufnahme von Nährstoffen verringert. Dadurch entsteht ein Mangel und zusätzlich wegen des ständigen "Magengrummelns" zudem Stress. Bald schon kommt die Senkung des Kalziumspiegels hinzu. Dieses Defizit widerum löst eine Übersäurerung aus. Am Ende "entgleist" der Stoffwechsel, die Muskeln krampfen und der Hund bekommt undefinierbare Schmerzen u. a. in den Gelenken.

Auch wenn diese Vorgänge hier vereinfacht dargestellt werden, kommen sie doch wahrscheinlich öfter vor als man denkt und sind wohl so manches Mal die Ursache für die Modekrankheit Arthrose bei unseren felligen Begleitern. Dieser degenerative Gelenkverschleiß wird heutzutage ja fast als gegeben angesehen bei älteren Hunden.

DOCH wir nehmen das SO nicht hin und steuern dagegen:

Maßnahme 1 - Futter

  • Leo barft ca. 500 g rohes Fleisch ein einziges Mal am Tag abends, bewusst zu unregelmäßigen Zeiten.
  • Es gibt einen Zusatz von reinem Gemüse-Obst-Kräuter-Mix plus einem Löffel Öl
    und gleich hinterher, wenn die Schüssel leer ist, einen Kauknochen
    plus danach sein "Betthupferl" (getrocknetes Fleisch, in seiner Schlafstatt versteckt).
  • Maximal ein zweites Mal pro 24 Stunden wird die Magensäure angeregt mit einem Happen Leberwurst für die Medikamente am Morgen
    oder auch mal für einige Leckerlis (Trockenfleisch) beim Regenwettertraining in der Wohnung.

Maßnahme 2 - Medikation

LEO TAG (1 TL = 5 Gramm)
MSM 500 (Schwefel) morgens
420 mg 1 Kapsel (mit Leberwurst)



Magnesium morgens
150 mg 1 Kapsel á 150 mg (mit Leberwurst)



Eierschalenpulver 100 % Kalzium
Ins Futter 0,5 TL = 2-3 g
oder Knochenmehl (Kalzium + Phosphor)
Ins Futter
1 Messlöffelchen
oder Rotalgenpulver = Kalzium + Magnesium Ins Futter 1 gehäufter TL = 7-10 g



Grünlippmuschelfleischmehl (Pulver) Ins Futter 1 TL



Weizenkeimöl oder Leinöl - gute Omegafette + Vit E
Ins Futter 1 TL
oder

Dorsch-Lebertranöl (Vit D3)
Ins Futter 1 TL

Maßnahme 2 - Körperliche Ertüchtigung von Leo

  • Intensive Massage aller vier Beine inklusive Rücken vom Kopf bis zur Rute
  • Dazu leichte Dehn- und Streckübungen im Liegen gegen die verkrampften Reaktionen (Bein wegziehen, Muskelzittern)
  • Streicheln und leichtes Kraulen anschließend zum Entspannen, bis er die Augen schließt oder wohlig "grunzt".
  • Pro Tag zwei bis drei unterschiedliche kurze und abwechslungsreiche Spaziergänge durchs Gelände (hohes Gras, Waldboden, kleine Felsen), damit er seine Beine nicht zum "gleichmäßigen" Humpeln benutzen kann.
  • Zwecks Ablenkung: Eine gaaaaaaaaaaaaanz langsame Schnüffeltour entlang von Wegen, wo es interessant für ihn riecht, damit er seine eingeübte Schonhaltung vergißt...

Klar, das dauert... und ist mühselig. Aber die Behandlung tut ihm gut. Das merkt man daran, dass er kein Futter mehr stehen läßt und schon länger nicht mehr quiekt, wenn man ihn anfasst. Sein Fell glänzt und ist weich wie das eines Maulwurfs, auch müffelt es nicht mehr so stark. Weiterhin ist Leo wieder interessiert daran, unterwegs zu sein, schläft andererseits aber auch viel. Doch wenn (draußen) das Wort KATZE fällt, steht er schon wieder stramm und schaut sich hochinteressiert um :-)

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