[Deutschland] Natur genießen, frische Luft atmen, Kunst und Kultur im Garten bestaunen, mal wieder einen unbeschwerten Ausflug ins Grüne unternehmen. Darauf freuen wir uns alle. Die Bedeutung von öffentlichen Grünanlagen hat seit dem ersten Lockdown zugenommen – bei Menschen mit und ohne eigenen Garten.
Durch die Corona-Krise hat sich der negative Trend zum Innenstadtsterben deutlich verstärkt
Eintönige Shopping-Meilen und Betonwüsten, Rückzug ins Private, florierender Online-Handel und kurze Click-and-Collect-Aufenthalte: Alles das verschlechtert die Zukunftsaussichten vieler Innenstädte. Zunehmende „Leerstände“ und freie Gewerbeflächen mindern die Anziehungskraft der Städte weiter. Dagegen können innovative Grünkonzepte mit Wasserspiele, Fassadenbegrünung oder mit fachkundig bepflanzten und gepflegten Grünflächen diese Entwicklung umkehren.
Eine repräsentative forsa-Studie der BGL-Initiative „Grün in die Stadt“ zur Zufriedenheit der Bevölkerung mit städtischen Grünflächen ergab: Rund 38 Prozent der Bevölkerung nutzen Parks mehrmals in der Woche.
Dabei stechen zwei Gruppen besonders heraus: Fast die Hälfte der 30- bis 39-Jährigen (48 Prozent) nutzt Parks mehrmals die Woche. Bei den Familien mit Kindern unter zehn Jahren sind es sogar 63 Prozent. Als logische Folge der intensiveren Nutzung fällt den Befragten auf, dass sich der Pflegezustand ihrer Parks verschlechtert hat. Hier meint fast jeder Fünfte, dass es bei der Pflege von Grünanlagen Verbesserungsbedarf gibt.
„Die forsa-Studie belegt, dass urbane Parks und Grünanlagen für die Menschen ungebrochen attraktiv sind. Und es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass das auch nach der Corona-Krise so bleiben wird.“, so Jens Heger, Präsident des Fachverbandes Garten, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V..
Die Ausrichtung einer Gartenschau wird daher für viele Kommunen zunehmend interessanter. Es werden Orte der Erholung geschaffen, Grünflächen und Parks tragen zu einem besseren Klima in der Stadt bei. Eine Gartenschau bringt kurzfristig viele Besucherinnen und Besucher in die Stadt, aber auch nach dem Event bleibt langfristig die grüne Infrastruktur erhalten. Unabhängig von den Besucherzahlen wird das urbane Grün nachhaltig weiterentwickelt.
Quelle: Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V.





















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