Kontra Nachhaltigkeitsausreden: Neues Toolkit liefert sofort Antworten

Dienstag, den 15. September 2026 um 06:22 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
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Symbolbild: Rede und Antwort - KI-generiert (c) Gemini[Schöne neue Welt] Oh weia, jetzt wird's ernst: Da sagt jemand „Die Kunden wollen das nicht“, „Das bringt doch nichts“ oder „Das ist zu teuer“. Solche Sätze gelten als "Nachhaltigkeitsausreden" und dienen eigentlich dazu, Maßnahmen zu verzögern, abzuschwächen oder zu vermeiden. Sie klingen erstmal vernünftig, also rational, sind aber begründet von Bequemlichkeit, Unsicherheit, Gewohnheit plus Angst vor Veränderung und solcherlei. Damit sind sie Barrieren, die Kommunikation und Veränderung blockieren - psychologisch betrachtet :-)

Natürlich kann man das nicht gelten lassen - vor allem nicht in Verkaufsgesprächen mit Kunden, meinen Futouris, eine "Nachhaltigkeitsinitiative" im Tourismus, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Ideen in die Praxis umzusetzen will - sowie Global Communication Experts (GCE), eine Agentur für Tourismus‑Kommunikation in Frankfurt.

Und deswegen haben sie gemeinsam ein "Toolkit" (Baukastensystem) entwickeln lassen, das erkennt und offenlegt, welche Motive oder Unsicherheiten dahinterstehen – und welche Antwort darauf funktioniert.

1. Nachhaltigkeitstypen werden vorsortiert anhand ihrer typischen Motive.

2. Der KI‑Quick‑Response‑Generator ist ein digitales Werkzeug, das Einwände automatisch typologisiert und sofort nutzbare Antwortvorschläge ausgibt – abgestimmt auf den jeweiligen Nachhaltigkeitstyp statt allgemeiner Standardargumente.

3. Ein Karten‑Set liegt bereit in Hotels, Reisebüros und Destinationen: Jede Karte ordnet einen typischen Einwand ein, benennt die dahinterliegende Barriere und liefert passende Kommunikationshebel dagegen.

WOW!

Das Toolkit ist damit ein Kombinationsinstrument aus Psychologie, Praxiswissen und Künstlicher Intelligenz, das Mitarbeitenden hilft, Nachhaltigkeitsgespräche zielgerichtet zu steuern. Das Projekt von Futouris und GCE liefert das Werkzeug, das Nachhaltigkeitsausreden nicht diskutiert, sondern systematisch zerlegt. Psychologische Barrieren werden klar benannt, typische Verzögerungsargumente präzise eingeordnet.

Mitarbeitende verwenden das Karten‑Set und den KI‑Generator, die sofort verwertbare Antworten geben – zugeschnitten auf definierte Nachhaltigkeitstypen statt allgemeiner Belehrung. So werden Einwände entschärft, um Gespräche in Richtung "Lösung" zu führen.

Das Ziel ist eine Kommunikation, die Nachhaltigkeit im touristischen Alltag durchsetzbar machen soll

Die Branche bekommt das Toolkit nach dem Praxistest über die Futouris Wissenswelt. Das ist eine zentrale Plattform, über die der Verein alle Materialien, Leitfäden und Projektergebnisse veröffentlicht. Mitarbeitende aus Tourismusunternehmen können es direkt abrufen, nutzen und intern weitergeben. Den Zugang erhalten Futouris‑Mitglieder automatisch als Teil des regulären Wissenstransfers bereitgestellt, inklusive begleitender Materialien aus dem Praxistest.

Aber auch für Nicht‑Mitglieder - Unternehmen, Destinationen und Einzelpersonen - gibt keine Zugangsbeschränkung, keine Registrierungspflicht und keine Kosten.

https://www.futouris.org/wissenswelt Küssend

Die Seite präsentiert Projekte, die bereits Praxis‑Guides, Factsheets oder einen Leitfaden hervorgebracht haben – und Ende des Jahres wohl auch das neue Kommunikations‑Toolkit.

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de