Die elfte Plage der Menschheit: Das Wetter im Sommer 2012

Samstag, den 28. Juli 2012 um 11:19 Uhr Gut zu wissen - Dossier: Natur und Umwelt
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37 Grad im Schatten (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen] 27. Juli 2012: In der letzten Juliwoche heizt uns der Wettergott erst einmal so richtig ein, ehe die unerträglich schwüle Hitze vom Tief SUSANNE und einem Gewittertief namens TINKE mit Sturm und Regen vertrieben wird. Die ZEIT online berichtet von Hitzerekorden über 35 Grad im Schatten und extrem hohen Ozonwerten. Der Deutsche Wetterdienst benennt als Thema des Tages "Hitze und Schwüle" und gibt Parolen für die nächsten Tage aus: "Wechselhaft und weiterhin sommerlich warm".

 

Mensch und Natur leiden während der heißen "Hundstage", die von Mitte Juli bis Mitte August dauern

Die ersten Wolken ziehen im blauen Himmel auf (c) HESSENMAGAZIN.de
Die ersten Wolken ziehen im blauen Himmel auf (c) HESSENMAGAZIN.de

Verantwortlich für die Namensgebung "Hundstage" ist das Sternbild Großer Hund (Canis Major). Der Stern Muliphein stellt den Kopfanfang des Sternbildes dar, ist aber so lichtschwach, dass er erst bei voller Dunkelheit zu sehen ist. Sirius erscheint als hellster Stern bereits in der Morgendämmerung. Mit Aludra ist es dann vollständig aufgegangen. Vom Aufgang des Sternbildes Großer Hund bis zur Sichtbarkeit als Gesamteinheit vergehen 30 bis 31 Tage, woher sich deshalb die Bezeichnung Tage vom großen Hund (Hundstage) ableitet. (Quelle: Wikipedia)

Die Unwetter sind eingetroffen (c) HESSENMAGAZIN.de
Die Unwetter sind eingetroffen (c) HESSENMAGAZIN.de

Ähnlich einem Monsunregen kommt das Nass vom Himmel. Jetzt fallen viele Veranstaltungen und private Grillpartys buchstäblich ins Wasser. Kräftige Gewitter mit Starkregen und böigem Wind ziehen über Hessen und verderben uns die Wochenend-Feierlaune.

Selbst nachgucken, wo es in Hessen gerade runterkommt: HIER <-KLICK.

Abkühlung um mehr als 10 Grad: Man fröstelt fast (c) HESSENMAGAZIN.de Speichern
Abkühlung um mehr als 10 Grad: Man fröstelt fast (c) HESSENMAGAZIN.de

Wenn selbst in der Nacht das Thermometer nicht unter als 20 Grad fällt, erleben wir eine "Tropennacht" - und das wahrscheinlich viel wacher als sonst. In den nächsten Tagen aber sind kühle und wechselhafte Tage angesagt. Unser Glück dabei ist, dass der Sommersmog sich bei bewölktem Himmel regelrecht "in Luft auflöst". Denn nur, wenn die UV-Strahlen der intensiven Sonneneinstrahlung sich mit Abgasen verbinden, entsteht OZON. (Was ist das? HIER <-KLICK)

Selbst nachgucken, ob noch genügend gute Luft zum Atmen da ist: HIER <-KLICK.

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