Blick vom 'Schau ins Land' zum Hoherodskopf (c) HESSENMAGAZIN.de
[Wenings bei Gedern] Fast ist man versucht, diesen Ort niemandem zu verraten, damit man ihn alleine für sich hat - samt Vogelgezwitscher und lauem Lüftchen an einem Abend mit malerischem Sonnenuntergang. Er existiert nun schon seit 2019 und wird konstant weiter sorgsam gepflegt, damit Besucher sich willkommen fühlen.
Mehr dazu: Ausflugsziel: Rastplatz mit Fernblick in der Wetterau <-KLICK
Bezeichnend sind die liebevoll gestalteten Kleinigkeiten, wie z. B. der winzige Fernmeldeturm oben auf dem Metallschild "Unser Vogelsberg". Solche überraschenden Gimmicks lassen einen unwillkürlich schmunzeln, wie auch die "Wetterstation" mit dem baumelnden Stein und den typisch "vogelsbergisch" lakonisch formulierten Angaben.
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Steinhaufen mit Erklärungen über die Nützlichkeit für kleine Lebewesen (c) HESSENMAGAZIN.de
Viele der auch ausführlichen Hinweise auf Natur und Umgebung sind überraschend lehrreich. So kann man von diesem 409 Meter hohen bewaldeten Hügel "Wartkopf" durch beschriftete Guckfensterchen aus Eisen in alle Richtungen blicken vom Taunus, zur Skyline von Frankfurt bis hin zum Spessart. Die beiden Panoramatafeln tun dazu ihr Übriges.
Vom Eingangstor bis zum geschmiedeten Objekt einer Windrose auf der Basalkugel: Lauter Hingucker zwischen Sitzgelegenheiten (c) HESSENMAGAZIN.de
Der Rastplatz ist trocken zu begehen auf einer Rindenmulchschicht. Besonderes Material ist neben Holz und Stein das Eisen. Ganz bewusst und absichtlich, denn der Ort liegt am Wanderweg "Eisenpfad", einem 23 km langen Rundweg zur Geologie und Kulturgeschichte des Vogelsbergs.
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Links: Skulptur aus dem Rest eines alten Kirschbaumes - Rechts: Aufsteller mit "Hintergedanken": W (ir) A (alle) L (eben) D (avon) (c) HESSENMAGAZIN.de
Typisch für die Leute aus Wenings ist der hier erkennbare Zusammenhalt - genauso wie das freundliche Bedanken per Schildchen bei den Stiftern und Sponsoren. Sogar die meterlangen Ansitzstangen für Greifvögel (nicht im Bild ;-) tragen den Namen eines unterstützenden Försters.
Redaktionsauto von HESSENMAGAZIN in einer der 'Parkbuchten' (c) HESSENMAGAZIN.de
Außer praktischen Ständern für Fahrräder gibt es inzwischen eine kleine Handvoll ausgewiesener PKW-Parkplätze entlang des Zufahrtweges. Das verhindert eventuell das "Wildparken" im Kornfeld ...
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Links: Hinweisschild an der Landstraße - Rechts: Wartkopf mit Rastplatz am Waldrand (c) HESSENMAGAZIN.de
Fazit: Auch wenn der Vogelsberg touristisch nicht mit Meeresküste, Steilklippen oder einem sichtbaren Vulkankrater punkten kann, ist diese Stätte echt besuchenswert: Einerseits wegen der außergewöhnlichen Rundumsicht - und andererseits wegen dieser herzlichen "Offenbarung" der einheimischen Initiatoren.
Das auch noch
Wir haben unseren KI-Chatbot um ein touristisches Angebot dafür ersucht.
**Schau ins Land – Aussichtspunkt in Wenings begeistert mit atemberaubenden Panoramablicken**
*Gedern/Wenings, Mai 2025*
Das idyllische „Schau ins Land“ in Wenings, einem Stadtteil von Gedern im Vogelsberg, ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt für Naturliebhaber, Wanderer und Fotografiebegeisterte. Mit seiner hervorragenden Fernsicht, die von der Wetterau bis zur Frankfurter Skyline reicht, lädt der Aussichtspunkt dazu ein, die Schönheit der Region in vollen Zügen zu genießen.
Der Platz, der durch das unermüdliche Engagement lokaler Ehrenamtlicher entstanden ist, besticht durch eine harmonisch gestaltete Sitzgruppe, eine Panoramatafel mit markierten Horizontpunkten und dekorative Stelen, die subtil auf die umliegenden Mittelgebirge hinweisen. Besonders im goldenen Licht des späten Nachmittags und bei Sonnenuntergang entfaltet „Schau ins Land“ seine ganze Pracht und bietet emotionale Zufluchtsorte abseits des hektischen Alltags.
Die Initiative trägt dazu bei, das touristische Angebot im Vogelsberg zu erweitern und das Bewusstsein für die landschaftlichen Reize sowie die kulturelle Identität der Region zu stärken. Hier erfahren Besucher nicht nur Ruhe und beeindruckende Aussichten, sondern auch Geschichte und Gemeinschaftsgeist.
(Gemini)

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de