Kino - Welt des schönen Scheins

Freitag, den 28. Oktober 2011 um 06:09 Uhr Veranstaltungen - Theater • Film • Radio • Konzerte
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Filmfestival (c) Holger Ellgaard / Wikimedia Commons[Hessen] Es gab mal eine Zeit, da dachte man, das Kino sterbe aus. Weit gefehlt. Keine DVD, nicht einmal die Möglichkeiten des Internets haben die Ausgehlust junger Leute gestoppt. Die heutige Generation trifft sich, wie auch die letzte und vorletzte bereits, immer wieder zum ins Kino gehen. Lediglich überarbeitete Workaholics begnügen sich wahrscheinlich auf Dauer mit dem Filmangebot im Fernsehen.

Das Geheimnis der hoch gehaltenen Spannung liegt in den neuen Kinopalästen mit mehreren Sälen und modernster 2D bzw. 3D Technik, die brilliante Bilder auf riesige Leinwände bringen. Mit dem entsprechenden Sound werden Filminhalte zu magischen Erlebnissen - im kuscheligen Hochlehnersessel, mit einem Eimerchen Popkorn und einem kühlen Getränk.
Lust auf Film bekommen, sich über Inhalte informieren und Kino-Trailer (Vorschauen) ansehen <-KLICK.

Als besondere Kunstform hat sich der Film seit den 1970er und 1980er Jahren etabliert. Er dient nicht mehr nur der Unterhaltung der Massen. Da bieten zahlreiche Filmfestivals eine Plattform, die als öffentliches Forum die Kultur des Zuschauens jenseits allen Kommerzes versucht zu präsentieren. Junge Filmemacher mit frischen Ideen werden in diesem Genre entdeckt. Viele der Werke aus aller Welt bekommen dabei eine erste Chance gesehen zu werden. Im herkömmlichen Kinobetrieb gingen sie unter. Letztendlich sind dort auch Preise zu gewinnen, das Filmland Hessen zeigt sich erkenntlich <-KLICK.

Kindern in der Schule werden inzwischen nicht mehr nur ältlich-langweilige Dokumentarfilme aus Verlegenheit gezeigt, wenn ein Lehrer ausgefallen ist. Alljährlich ergänzt der "Baustein Medienkompetenzerziehung" mit Filmklassikern und sogar Spielfilmen den Unterricht, wenn die SchulKinoWochen stattfinden: "Film ist ein universelles Medium im Alltagsgebrauch, denn mit filmischen Mitteln werden Emotionen, Unterhaltung und Wissen zugleich hervorgerufen." (Zitat: schulkinowochen-hessen.de)
Kinos und Schulen - auch für Kritiken und zur Fortbildung für Pädagogen - werden zusammengebracht <-KLICK.


Und auf der anderen Seite gibt es die Macher - zum Beispiel die Hessische Film- und Medienakademie (hFMA) mit Sitz in Offenbach unter dem Dach der Hochschule für Gestaltung. Sie ist ein Netzwerk aus 13 hessichen Universitäten, Kunst-, Musik- und Fachhochschulen, die im Dialog mit der Film- und Medienbranche die Qualität der Ausbildung fördert.
Da geht's immer mal wieder hochinteressant rund - Siehe die EINLADUNG zu PITCH YOUR FUTURE 2011 ! from hFMA.

Für Clubs, Vereine und andere Engagierte existieren die so genannten "Offenen Kanäle" (OK), Medienprojektzentren, die es jedem Hessen ermöglichen, Fernsehen nach eigenem Geschmack zu basteln. In Kassen, Gießen, Fulda und Offenbach/Frankfurt nimmt man entweder an kostenlosen Kursen teil oder leiht sich gleich eine Profiausrüstung aus. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam mit anderen Audio- und Video-Beiträgen und Imagefilmen des Handwerks, der Feuerwehr, des Bistums Fulda und sogar dem Betreiber des Frankfurter Flughafens, der Fraport, auf regionalen Sendern vorgestellt. Dahinter steht eine Institution mit dem sperrigen Namen und guten Ideen, die "Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien" (LPR) auch mit TV-Partnern und einer online MEDIATHEK über Hessen <-KLICK.