Hessenmagazin.de

INFOS zu aktiver Freizeit + Kultur + Natur

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home News Ticker Offene Worte Meine Landwirtschaft Kampagne: Sie haben es satt!

Meine Landwirtschaft Kampagne: Sie haben es satt!

Sie haben es satt und protestieren gemeinsam für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft (c) Artgerechtes München

[Deutschland] Während in Hintertupfingen in der tiefen hessischen Provinz unter anderem noch das gnadenlose Düngen der Felder und Grünflächen mit Gülle und Stallmist wiederstandslos hingenommen wird, gehen die Bauern und ihre Fans längst in den großen Städten auf die Barrikaden, um die Landwirtschaft aus dem Tal der Tränen zu holen.

By the Way

Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie hat längst belegt, dass der größte Grundwasser-Eintrag an Nitrat im Zusammenhang mit der ackerbaulichen Nutzung erfolgt. Es stammt entweder aus der mikrobiellen Umwandlung organischer Substanz im Boden oder aus den Stickstoff-Düngergaben. (Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und mehr dazu: HIER <-KLICK)

Zum Boden- und Gewässerschutz in Europa lasst der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen wissen: "Im Jahr 2000 trat die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Kraft. Das ursprüngliche Ziel, den guten Zustand aller europäischen Gewässer bis Ende 2015 zu erreichen, wurde in Deutschland nicht erreicht. Aus diesem Grund wurden weitere Bewirtschaftungs- und Maßnahmenpläne für den Zeitraum von 2015 bis 2021 erarbeitet." (Quelle und mehr: www.llh.hessen.de <-KLICK)


Mia ham’s satt!

Großdemonstration am 6. Oktober 2018 in München für ein gutes Leben in Bayern und in der Welt

Eine Woche vor der Landtagswahl – am 6. Oktober – ging das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ zusammen mit über 55 Organisationen und Tausenden bayerischen Bürger/innen in München auf die Straße: "Weil Naturschutz und Nachhaltigkeit in der Landtagswahl so gut wie keine Rolle spielen, demonstrieren wir für eine ökologische, tiergerechte und bäuerliche Landwirtschaft und gesundes Essen. Für saubere Luft und Klimaschutz, lebenswerte Städte und den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft."

Stephanie Weigel vom Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ und Leiterin „Mensch und Umwelt“ der Tollwood GmbH erklärte, warum die Demonstration so wichtig ist und was die Forderungen sind: „Heile Welt Bayern? Weit gefehlt! Bei uns schreitet die Industrialisierung der Landwirtschaft dramatisch voran: Immer mehr tierquälerische Megaställe, immer höhere Grundwasserbelastung durch Überdüngung, massenhaftes Insektensterben, immer mehr Bäuerinnen und Bauern verlieren den Preiskampf gegen die Agrarindustrie-Giganten und müssen aufgeben. Der einzige Weg in eine enkeltaugliche Zukunft ist der Ökolandbau: Landwirtschaft im Einklang mit der Natur, ohne Pestizide, ohne Tierquälerei.

Wenn die nächste Regierung nicht das Ruder herumreißt, können wir unseren Enkelkindern nicht mehr in die Augen schauen: Pestizide vergiften unser Wasser und unsere Böden, belasten unsere Lebensmittel, bringen unsere Wiesen und Felder zum Schweigen. Sie tragen entscheidend zum derzeitigen Massensterben von Insekten, Vögeln und anderen Tierarten bei - das größte seiner Art seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Damit muss Schluss sein! Wir haben alles, was wir brauchen: den Ökolandbau, Permakultur, robuste Saaten und die Mehrheit der Verbraucher hinter uns.

Ebenso satt haben die Menschen in Bayern, dass täglich bis zu 13 Hektar Landschaft unter Beton begraben wird. Lebensraum für Tiere und Pflanzen, geopfert für Logistikzentren am Stadtrand, Straßen, ein für allemal verloren. Rund vierzig Prozent aller Großpflanzen und Tiere in Bayern stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Wenn die nächste Regierung diesen Irrsinn nicht einbremst, wird aus „gefährdet“ schnell „ausgestorben“.

Jetzt muss ein Richtungswechsel her! Keine wachsweichen politischen Absichtserklärungen, sondern Taten! Die nächste Regierung muss sich daran messen lassen, ob sie eine enkeltaugliche, nachhaltige Landwirtschaft, ein Ende des Flächenfraßes, eine Verkehrswende eingeläutet hat. Oder ob sie zum Totengräber der Zukunft unserer Kinder wird.“

Weitere Infos unter: www.miahamssatt.de

Quelle Aktionsbündnis „Artgerechtes München“, 19.9.2018 www.artgerechtes-muenchen.de


Am 27.10.2018 geht es weiter in Berlin

Wir haben es satt! Aufruf für eine zukunftsfähige Agrarpolitik und den Erhalt der Bauernhöfe!

Liebe Freundinnen und Freunde einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft,

wichtige Entscheidungen über unser Essen und unsere Landwirtschaft stehen an: In Brüssel und Berlin werden gerade die Ziele und Regeln der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) überarbeitet. Mit 60 Milliarden Euro bestimmt die GAP Jahr für Jahr, welche Landwirtschaft sich lohnt – viel Geld, mit dem die Agrar- und Ernährungswende gestemmt werden könnte. Doch weil sich die Politik noch vor dem entscheidenden Kurswechsel drückt, gehen Ende Oktober europaweit tausende Menschen auf die Straße.

Wir sind Teil dieser europäischen Bewegung für gutes Essen und gute Landwirtschaft. In vier Wochen machen wir in Berlin Dampf für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und zukunftsfähige Agrarsubventionen! Seid ihr dabei?

Herzliche Grüße

das Team von Meine Landwirtschaft/Wir haben es satt!


Imker*innen mit Rauchtöpfen, Ernährungsbewegte mit Kochtöpfen und Bäuerinnen und Bauern mit Traktoren – das ist das Bild, das sich am Brandenburger Tor bietet, wenn Ende Oktober 2018 für den "Umbau" der Landwirtschaft demonstriert wird. Dann soll soll Agrarministerin Julia Klöckner an ihr Versprechen bei Amtsantritt erinnert werden, als sie sagte, sie wolle die Insekten retten.

Was sich ändern muss: Die Forderung

Wenn weiterhin mehr als zwei Drittel der Agrarsubventionen einfach so über die Fläche verteilt werden und dadurch agrarindustrielle Großbetriebe immer größer werden, gehen flächendeckender Glyphosateinsatz und Artensterben einfach weiter. Die Steuergelder dürfen künftig nur noch an diejenigen landwirtschaftlichen Betriebe gehen, die Tiere artgerecht halten, Klima und Umwelt schützen und gutes Essen für uns alle produzieren!

Beim europäischen #GoodFoodGoodFarming-Aktionstag wird jetzt mal Dampf gemacht

Protestaktion mit Reden und gemeinsamem Essen am Samstag, den 27.10.2018 ab 12 Uhr am Brandenburger Tor (Pariser Platz): Wer mitmachen möchte, soll Kochtopf oder Smoker mitbringen und mit allen anderen zusammen zeigen, dass sich endlich etwas ändern muss!

Gesicht zeigen für die Agrarwende in Europa

Nicht nur am Brandenburger Tor, auch online kann man die europaweite Agrarwende fordern beim CAPsnap <-KLICK, wo man seine Forderung an die Politik per Zettel und Foto stellen kann. Mit Topf und Kochlöffel wird ein Selfie gemacht und das Bild auf Twitter, Instagram oder Facebook geteilt: Hashtag #GoodFoodGoodFarming. Es kann auch an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gesendet werden. Gerne kann auch Agrarministerin Klöckner getaggt weden: Twitter @JuliaKlöckner, Facebook @juliakloeckner, Instagram @juliakloeckner.

Am 19. November 2018 werden die Fotos dann mit zum EU-Agrarministertreffen nach Brüssel genommen.

Gutes Essen für alle: Agrarpolitischer Frühschoppen und Diskussion am 6. Oktober 2018

Anfang Oktober findet wieder das große Stadt Land Food-Festival rund um die Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg statt. Beim Agrarpolitischen Frühschoppen wird dieses Mal über gutes Essen für alle diskutiert und darüber, wie Bäuerinnen und Bauern einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen.

Sonntag, 6. Oktober 2018 | 10:30-12:00 Uhr | Markthalle Neun (Eisenbahnstr. 42, Berlin-Kreuzberg)

Auf dem Podium diskutieren

  • Hubertus Paetow, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG)
  • Kirsten Tackmann, Agrarpolitische Sprecherin Die Linke
  • Kirsten Wosnitza, Milchbäuerin aus Schleswig Holstein und aktiv im BDM

Dazu gibt es Kurzstatements von Guido Grüner (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg), Ve-Anissa Spindler (Biobäuerin vom Siebengiebelhof) und Patrick Wodni (Koch & Aktivist für eine lebendige Esskultur).

Ausblick

Die nächste "Wir haben Agrarindustrie satt!-Demo" findet am 19.1.2019 um 12 Uhr in Berlin-Mitte statt.

Quelle und mehr: www.meine-landwirtschaft.de

 

Vogelsberg Hommage

KLICK zum Film-> Der Vogelsberg (c) ARD

___________________________________

Der Vogelsberg ist Kult

Der Vogelsberg ist Kult - Sticker gefällig? HIER <-KLICK

___________________________________

TOURen auf dem Vulkan

Reiseführer: Touren Sie mal im Vogelsberg <-KLICK

 

 

 

 

 

 

 

___________________________________

Badeseen der Region

Talssperre Schotten (c) HESSENMAGAZIN.de

___________________________________

Streuobstwiesen-Boerse

Streuobstwiesenbörse im Internet (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr___________________________________

Letzte Rettung Repair-Café

Repaircafés im Internet (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr___________________________________

Leo - WAU Nachrichten

NEUES vom Redaktionshund - KLICK (c) HESSENMAGAZIN.de___________________________________


HESSENMAGAZIN Suche

Anzeigen

Tipp im Vogelsberg

Vogelschmiede auf der Herchenhainer Höhe

Unser Kunde werden

Wir liefern Gesprächsstoff - PR+Werbung (c) HESSENMAGAZIN.de <-KLICK

___________________________________

Unsere Telefonnummer

HESSENMAGAZIN Telefon 0700-77700012 - Mehr <-KLICK

Quick-Response-Code

Unser QR-Code und ein klares NEIN zur Content-Vermarktung (c) HESSENMAGAZIN.de

Freizeit TOOLS

Brigitta Möllermann on Tour (c) HESSENMAGAZIN.de

Man muss nicht weltweit unterwegs sein, um Interessantes zu erleben.
Mehr Nützliches dazu: HIER <-KLICK

Aktiv chillen - FREIZEIT

Chillen und aktiv sein - KLICK für mehr (c) HESSENMAGAZIN.de

___________________________________

Wetter in Hessen

O wie OZON in der Luft

Das unsichtbare Ozongas bildet sich bei blauen Himmel (c) HESSENMAGAZIN.de___________________________________

Kosmetik Information

Teaser Kosmetikinformation (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr___________________________________

Lebensmittelwarnung

Teaser Lebensmittelwarnung (c) HESSENMAGAZIN - Klick für mehr___________________________________