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Ältester Naturschutzverband Hessen feiert Jubiläum

Wegen Renaturierung des Teiches zurzeit unbesetzt: Kormoran-Baum im Ober-Mooser Teich im Vogelsberg (c) HESSENMAGAZIN.de111 Jahre NABU Hessen

Hessen] Im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung 2019 feierte der NABU Hessen im Oktober 2019 in der Stadthalle Wetzlar mit 120 Delegierten sein 111-jähriges Jubiläum. Als Vogelschutzverein für das Großherzogtum Hessen im Jahr 1908 gegründet, entwickelte sich der mittlerweile über 73.000 Mitglieder zählende Umweltverband über den Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV) zum heutigen NABU.

„Was vor 111 Jahren mit gerade einmal 1.600 Mitgliedern im Vogelschutz bei Darmstadt begann, hat sich zu einer großen Natur- und Umweltschutz-Bewegung mit über 73.000 Mitgliedern in ganz Hessen entwickelt“, freut sich NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Der Natur- und Umweltschutz sei in der Gesellschaft angekommen.

Das breite Themenspektrum der heutigen Aktivitäten zeige, dass der NABU im Laufe seiner wechselvollen Geschichte die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft angenommen habe. „Beim NABU Hessen spielt der Arten- und Biotopschutz eine herausragende Rolle. Das fängt mit praktischem Naturschutz vor Ort an und endet im umweltpolitischen Engagement auf Landesebene“, erläutert Eppler.

Wer Tiere und Pflanzen schützen wolle, müsse heute global denken. „Ob Klimakrise, intensive Land- und Forstwirtschaft, Energie, Mobilität oder Siedlungsentwicklung – Mensch und Natur lassen sich nicht mehr getrennt voneinander betrachten“, erklärt Eppler. So bedrohe etwa die Klimaerwärmung viele seltene Arten, die auf kühlere und feuchte Lebensbedingungen angewiesen sind. Deshalb sei der weitere Ausbau der Windkraft unerlässlich. Er müsse aber, so der NABU, naturverträglich erfolgen, um nicht andererseits die Bestände geschützter Vögel wie Rotmilan und Schwarzstorch zu gefährden.

Wer Vögel der offenen Fluren wie Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn bewahren wolle, müsse sich heute primär für eine umfassende Agrarwende und eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten einsetzen.

„Die Größe unseres ökologischen Fußabdrucks entscheidet letztlich darüber, ob wir die Vielfalt von Tieren und Pflanzen auch vor Ort erhalten können“, so Eppler. In einem Grußwort würdigte die Hessische Umweltministerin Priska Hinz die bedeutsame Rolle des NABU für den Schutz der Mitwelt und erläutert aktuelle Herausforderungen des Natur- und Umweltschutzes.

Die breite örtliche Basis des NABU Hessen mit 279 Gruppen in 23 Kreisbänden ist ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Naturschutzarbeit des Verbandes. „Nach dem Motto ‚Global denken, lokal handeln‘ sind überall in Hessen Naturfreund*innen vor Ort aktiv und begeistern andere Menschen für die Natur“, erklärte NABU-Landesgeschäftsführer Hartmut Mai. Nicht zuletzt deshalb spiele der Föderalismus im NABU eine große Rolle. Jede Verbandsgliederung lege ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte selbstständig und in eigener Verantwortung fest.

Auch der Jugendverband NAJU Hessen trage wesentlich dazu bei, den Schutz der Mitwelt voranzubringen. Mit ihren insgesamt über 860 Hektar großen Schutzgebieten helfe zudem die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe dabei, wertvolle Refugien für gefährdete Tiere und Pflanzen zu sichern.

Heutige Ziele und Aufgaben

Im Jahr 2019, 111 Jahre nach der Vereinsgründung, formuliert der NABU Hessen seine Ziele folgendermaßen: „Der NABU möchte dafür begeistern, sich in gemeinschaftlichem Handeln für Mensch und Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch künftige Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist. Der NABU setzt sich darum für den Schutz vielfältiger Lebensräume und Arten ein sowie für gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen.“ Angegangen werden diese Ziele auf allen Verbandsebenen mit zum Teil unterschiedlichen Schwerpunkten.

Zehn Jahre NABU-Stiftung

Mit dem Motto „Natur bewahren – Bleibendes schaffen“ hat es sich die 2009 gegründete NABU-Stiftung hessisches Naturerbe zur Aufgabe gemacht, durch den Ankauf von schützenswerten Lebensräumen Heimstätten von Tieren und Pflanzen auf Dauer zu sichern und zu erhalten. Das Stiftungsvermögen ist in den zehn Jahren seit Gründung auf rund 7,8 Mio Euro angewachsen, die in den rund 860 Hektar Eigentumsflächen investiert wurden.

Größere Flächenprojekte sind die Vogelsbergteiche, die Grünaue bei Eltville, das Wiesenbrüterprojekt im Vogelsberg, die Feuchtwiesen von Glimmerode, die Ederauen von Rennertehausen und die Bruchwiesen von Büttelborn. Auch für zwei Flächen des Nationalen Naturerbes, den Seilerberg im Habichtswald und den Weinberg bei Wetzlar hat die NABU-Stiftung die Verantwortung übernommen.

Quelle Text: NABU Landesverband Hessen e.V.

 

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