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Sorgsamer Umgang mit Wasser

Im Sommer findet keine Grundwasserneubildung statt, der Wasserbedarf muss aus den vorhandenen Grundwasserressourcen gedeckt werden

Gießen mit Wasser aus der hauseigenen Zisterne (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen] „Wasser ist unsere Lebensgrundlage. Wir haben hier in Hessen stabile Grundwasservorkommen und können die Versorgung der Bevölkerung aus diesen sicherstellen. Trotzdem müssen wir sorgsam mit diesem kostbaren Gut umgehen. Trockene Sommer mit wenig Regen werden wir immer mehr erleben. Der Klimawandel stellt uns vor die große Herausforderung die Rahmenbedingungen für die Sicherstellung der Wasserversorgung in den nächsten Jahrzehnten klimafest zu gestalten“, sagte Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden.

Die Grundwasserstände liegen gegenwärtig unter dem Niveau von Anfang Juli 2018. Durch die sommerlichen Temperaturen ist der Wasserverbrauch deutlich gestiegen. Gerade bei zurückgehenden Quellschüttungen oder Inselwasserversorgungen und gleichzeitig hoher Trinkwassernachfrage kann es zu Problemen in der Trinkwasserversorgung kommen. Beispielsweise in Kelkheim im Taunus hat die Gemeinde bereits eine Warnung an die Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen.

„Jede und jeder einzelne sollte prüfen, wann und für welche Zwecke er das hochwertige Lebensmittel Trinkwasser verwendet und ob nicht auch die Möglichkeit besteht andere Wasserquellen zum Beispiel Regen- oder Betriebswasser zu nutzen. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger zu einem sparsamen Umgang mit unserem Trinkwasser auf“, ergänzte Hinz.

In Hessen hat die öffentliche Wasserversorgung Vorrang vor allen anderen Nutzungen des Grundwassers, wie beispielsweise der Bewässerung in der Landwirtschaft. Die Entnahme von Grundwasser wird der Landwirtschaft oder der Industrie nur dann genehmigt, wenn bereits genutztes Wasser, Oberflächen- oder Niederschlagswasser nicht eingesetzt werden kann.

Im Hessischen Ried beispielsweise wird für die landwirtschaftliche Beregnung Rheinwasser aufbereitet. Damit werden die Grundwasserressourcen im Hessischen Ried geschont.

Bürgerinnen und Bürger sollten im anhaltend heißen und trockenen Sommer auf das Gießen des Gartens mit Trinkwasser verzichten, stattdessen kann in einer Regenzisterne Wasser gesammelt werden.

Weitergehende Lösungen für den eigenen Haushalt sind eine moderne Regenwassernutzungsanlage für die Toilettenspülung oder das Wäschewaschen bis hin zu speziellen Aufbereitungstechniken für die Grauwassernutzung. Auch der Einsatz wassersparender Armaturen und Geräte tragen dazu bei, das Grundwasser zu schonen.

Mit dem Leitbild für ein Integriertes Wasserressourcenmanagement hat das Hessische Umweltministerium Weichen gestellt für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser. „Damit wollen wir Maßnahmen in den Kommunen zum Wassersparen und zum Ersatz von Trinkwasser mit Betriebswasser anstoßen und damit die langfristige Versorgung mit Trinkwasser sicherstellen. Der Schutz unseres Wassers hat oberste Priorität“, sagte Hinz.

Quelle Text: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Juli 2019


Pressemeldung des Vogelsbergkreises

Wasserentnahme ab sofort verboten

[Vogelsbergkreis] Aufgrund der anhaltenden Trockenheit verbietet der Vogelsbergkreis – wie schon im vergangenen Jahr – ab sofort die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen. „Seit Wochen und Monaten fehlt der Regen, wir haben bereits sehr niedrige Wasserstände in unseren Gewässern und eine Änderung der Situation ist im Moment nicht absehbar“, schildert Landrat Manfred Görig den Hintergrund.

Die Trockenheit macht sich im Vogelsbergkreis besonders bemerkbar: „Bei uns entspringen eine Reihe von Bächen und Flüssen, deren Oberläufe zum Teil nur noch wenig Wasser führen“, erklärt der Landrat in einer Pressemitteilung.

„Die bisherigen Niederschlagsmengen liegen weit unter dem Durchschnitt, deshalb besteht die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört wird. Die Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen verstärkt diese Gefahr erheblich“, so der Landrat. Mit dem jetzt erlassenen Entnahmeverbot soll eine weitere „Verschlechterung der durch die lang anhaltende Trockenheit kritischen Gewässerzustände“ vermieden werden.

„Wir wollen damit unsere Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor Schaden bewahren“, unterstreicht Manfred Görig. „Wir müssen unsere Lebensgrundlage Wasser, die gewässerökologischen Belange und das Wohl der Allgemeinheit schützen und erhalten, deshalb muss die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern bis auf Weiteres untersagt werden.“ Das Verbot könne erst aufgehoben werden, wenn sich die Witterungsverhältnisse deutlich verbessert haben.

Wer sich nicht an das Verbot des Vogelsbergkreises hält, für den kann es teuer werden: Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet.

Quelle: Pressestelle im Juli 2019


Pressemeldung des Fuldaer Landkreises

Einschränkung von Wasserentnahmen

[Fulda] Das Regierungspräsidium gibt in Abstimmung mit den unteren Wasserbehörden Hinweise zur Einschränkung von Wasserentnahmen bekannt. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit sind die Pegelstände an den nord- und osthessischen Gewässern in den Niedrigwasserbereich gesunken. Wasserentnahmen aus Bächen und Flüssen sind daher zum Teil nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich. Sie bedürfen besonderer Sensibilität. Hier sind Verantwortungsbewusstsein und rücksichtsvolles Handeln jedes und jeder einzelnen gefragt.

Die erlaubnisfreien Wasserentnahmen im Rahmen des Anliegergebrauchs oder das Schöpfen von Hand müssen an kleinen Gewässern ganz unterbleiben. Aber auch an großen Gewässern darf durch die Wasserentnahmen der Abfluss nicht wesentlich vermindert werden. Diese Gefahr besteht insbesondere dann, wenn viele Personen gleichzeitig Wasser entnehmen.

Die Wasserbehörden werden die Pegelstände weiter beobachten und voraussichtlich in der kommenden Woche Gewässer bezogen auch konkrete Verbote aussprechen müssen. Entsprechende konkrete Beschränkungsverfügungen werden aktuell bereits von der Stadt Kassel, dem Werra-Meißner-Kreis und dem Landkreis Kassel vorbereitet.

Hintergrund

Durch geringe Abflüsse und die starke Erwärmung des Wassers verschlechtern sich die Lebensbedingungen für Fische und andere Gewässerorganismen zusehends. Insbesondere an kleinen Gewässern besteht die Gefahr, dass zusätzliche Wasserentnahmen den Fischen und anderen Gewässerorganismen jegliche Überlebensmöglichkeiten entziehen und diese dann absterben

Rechtliche Regelung von Wasserentnahmen nach dem Wasserhaushaltsgesetz und dem Hessischen Wassergesetz: Die Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen bedarf einer Erlaubnis durch die Wasserbehörde.

Das Schöpfen von Hand und das Tränken von Tieren sind im Rahmen des Gemeingebrauchs erlaubnisfrei. Rechtmäßige Nutzerinnen und Nutzer eines Grundstücks, das unmittelbar an das Gewässer grenzt, dürfen für den Eigengebrauch auf diesem Grundstück auch mit einer Pumpe Wasser erlaubnisfrei entnehmen, wenn der Abfluss im Gewässer dadurch nicht wesentlich vermindert wird. An Gewässern erster Ordnung (Fulda, Weser, Werra), die ja auch der Schifffahrt dienen, ist die erlaubnisfreie Entnahme auf max. 10 Liter pro Sekunde und 1.000 Kubikmeter pro Jahr begrenzt. Dabei hat jeder im Rahmen der allgemeinen Sorgfaltspflichten insbesondere eine nachteilige Veränderung der Gewässereigenschaften zu vermeiden und eine sparsame Verwendung des Wassers sicherzustellen.

Die Unteren Wasserbehörden der Landkreise und der Stadt Kassel können die erlaubnisfreie Benutzung zum Schutz des Naturhaushalts oder zur Abwehr von Gefahren für die Gesundheit beschränken oder ausschließen. Derartige Beschränkungen stehen unmittelbar bevor!

Quelle: Landkreis Fulda, 11.07.2019

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