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Jetzt wird's ernst: Videoüberwachung in Hanau - Akt 3

Auf dem Flachdach am Hanauer Marktplatz werden 4 Kameras angebracht (c) HESSENMAGAZIN.de
6. März 2018: Auf dem Flachdach am Hanauer Marktplatz werden vier Kameras angebracht (c) HESSENMAGAZIN.de

[Hanau] Die Stadt Hanau kann sich nun täglich anschauen, was auf dem Marktplatz geschieht. Die vier großen elektronischen PANOMERA-Augen der Firma Dallmeier können locker auf 160 Meter Entfernung erkennen, ob Sie Zeitung lesen.

Glauben Sie nicht? -> KLICK mal.

Weltweit im Geschäft mit digitaler Technologie im Dienste der Sicherheit (c) HESSENMAGAZIN.de
Weltweit im Geschäft mit digitaler Technologie im Dienste der Sicherheit (c) HESSENMAGAZIN.de

Die Aktion fand öffentlich mitten am Tag statt. Neben einem Hubwagen und einem Firmenwagen von Dallmeier war lediglich ein kleiner Teil des Marktplatzes abgesperrt. Was niemanden zu stören schien. Ein unauffällig in der Nähe geparktes Polizeiauto MUSS damit nichts zu tun gehabt haben... Keine Demo, kein Protest. Alle Bürger brav und friedlich.

HESSENMAGAZIN hat sich bereits zwei Mal zu "Big Brother" Gedanken gemacht:

  1. Verkehrsüberwachung in Hanau - Akt 1<-KLICK
  2. Big Brother läßt grüßen: Verkehrsüberwachung in Hanau - Akt 2 <-KLICK

Und nun servieren wir Ihnen die Pressemeldung der Stadt im Original vom 7. Dezember 2017, um es Ihnen zu überlassen, sich zum Thema vielleicht selbst eine Meinung zu bilden!

PANOMERA Für die 'flächendeckende Videoabsicherung weitreichender Areale'  (c) HESSENMAGAZIN.de
PANOMERA Für die 'flächendeckende Videoabsicherung weitreichender Areale'  (c) HESSENMAGAZIN.de


Magistrat entscheidet sich für innovatives Kamerasystem bei Videoüberwachung

Ein deutlicher Zugewinn an Qualität und Überwachungsumfang

„Die gründliche Vorbereitung der im Februar grundsätzlich beschlossenen Videoüberwachung und der mit der Diskussion verbundene Zeitaufwand hat sich doppelt gelohnt. Wir haben nicht nur alle Aspekte gründlich beleuchtet, sondern bekommen ein System, das einen deutlichen Zugewinn an Qualität und Umfang durch seine hochinnovative Technik mit sich bringt“, nimmt Ordnungsdezernent Thomas Morlock die jüngsten Magistratsbeschlüsse zum Anlass, um zu erläutern, welche positiven Aspekte sich aus dem jetzt beauftragten System ergeben. Ein ganz wesentlicher Vorteil sei, dass stets die Aufzeichnung des gesamten Panoramabildes gewährleistet ist. „Gerade bei einer Videoüberwachung, die nicht rund um die Uhr von Ordnungskräften begleitet und kontrolliert wird, bedeutet die eingesetzte Technik mit Multifokalkameras insbesondere unter Gesichtspunkten der Prävention, wie auch der Strafverfolgung einen unschätzbaren Qualitätsgewinn.“

Die Stadt Hanau verspricht sich von der Videoüberwachung auf drei zentralen Plätzen eine positive Wechselwirkung zwischen der Verbesserung der objektiven Sicherheitslage und dem subjektiven Sicherheitsgefühl. „Die Videobeobachtung hat auch den Effekt einer virtuellen Streife und ergänzt dadurch die Präsenz der Polizeikräfte,“ so Morlock. Das führe zu einer spürbaren Erhöhung des Sicherheitsempfindens und einer damit einhergehenden Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. „Die diffuse, manchmal gar nicht begründbare Furcht, Opfer eines Übergriffs zu werden, beeinträchtigt nicht nur das subjektive Wohlbefinden, sondern führt schnell auch zu Vermeidungsstrategien, was unserem Bemühen um eine Innenstadtbelebung zuwiderläuft“, skizziert Stadtrat Morlock die städtische Motivation, die Basis des im Frühjahr gefassten Grundsatzbeschlusses ist. Die Stadt Hanau verfolgte deshalb mit verschiedenen Maßnahmen der Prävention den Ansatz, die Aufenthaltsqualität in jeder Hinsicht zu steigern. Dabei werde ein gutes Beleuchtungskonzept oder eine von allen Seiten einsehbare Straßenraumgestaltung ebenso als Baustein mitgedacht wie die Videoüberwachung der öffentlichen Straßen und Plätze.

Folgt die Stadtverordnetenversammlung in ihrer nächsten Sitzung am 18. Dezember dem jüngsten Magistratsbeschluss, könnte im ersten Quartal 2018 ein System installiert werden, das im Grunde eine Kombination aus den zwei bisher am Markt zur Verfügung stehenden Kameratypen darstellt. Dabei liefert die eingesetzte Technik die Möglichkeit, Übersichtsbilder, die nicht zoombar sind, und vergrößerte Detailaufnahmen gleichermaßen.

„Eine veränderte und damit erhöhte Projektförderung des Landes und die damit einhergehende Zweidrittel-Kostenübernahme haben uns die Chance eröffnet, dieses etwas kostspieligere System auszuwählen“, so Morlock und erinnert daran, dass ursprünglich eine Förderung mit einem Drittel der Hardwarekosten bei Anlagen zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum eingeplant war. Auf dieser Basis habe man im Vorfeld des Stadtverordneten-Grundsatzbeschlusses im Februar eine Konzeption entwickelt, die unter Berücksichtigung der notwendigen Technik und vertretbaren Kompromissen Gesamtkosten in Höhe von 200.000 Euro verursacht hätte.

Vor dem Hintergrund der inzwischen deutlich erhöhten Förderung durch das Land Hessen seien die technischen Spezifikationen unter Berücksichtigung der Besonderheiten für die Stadt Hanau erneut auf den Prüfstand gestellt worden. „Am Ende dieses Prozesses stand eine neue Kameratechnik, die in vielerlei Hinsicht für das konkrete Projekt Hanau erhebliche Vorteile mit sich bringt.“ So erstelle die sogenannte „Panomerakamera“ der beauftragten Firma aus mehreren integrierten Kameras ein sogenanntes Panoramabild. Dadurch verringere sich die Anzahl der zu installierenden Kameras ganz erheblich, so der Stadtrat. Auf dem Freiheitsplatz stehen unter der Voraussetzung der erwünschten, nahezu lückenlosen Überwachung der Fläche den in der Vorplanung kalkulierten 39 „PTZ“- heute nur mehr etwa 7 „Panomera“- Kamerastandorten gegenüber, verdeutlicht der Ordnungsdezernent die spürbare Reduzierung. Dies sei sowohl unter Gesichtspunkten der Stadtgestaltung, aber auch mit Blick auf die zu erwartenden Kosten bei der Errichtung der Anlage sowie auch der nachfolgenden Wartungskosten ein gewichtiges Argument zu Gunsten der neuartigen Panomera-Technik.

Die vom Magistrat bereits abgesegnete Vorlage sieht vor, die Gesamtkosten für die Maßnahme Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen auf 648.589 Euro festzusetzen. Darin enthalten sind nach heutigem Planungsstand die Kosten für die aktive Technik, Infrastrukturmaßnahmen und Planungskosten. Unter Berücksichtigung der möglichen Projektförderung durch das Land Hessen kommt auf den städtischen Haushalt eine Kostenlast von rund 216.000 Euro zu.

Quelle Text: Stadt Hanau


Die Videobeobachtung soll (quasi) den Effekt einer virtuellen Streife haben...

"Planmäßig soll die Videoüberwachung des Marktplatzes im April beginnen", lässt die Stadt jetzt wissen. Man verspricht sich von der Technik "eine positive Wechselwirkung zwischen der Verbesserung der objektiven Sicherheitslage und dem subjektiven Sicherheitsgefühl".

Schön gesagt!

Die Kamerabilder werden aber "nicht rund um die Uhr von Ordnungskräften kontrolliert", sondern könn(t)en ausgewertet werden, wenn "bei verzögert eingehenden Anzeigen eine Strafverfolgung" nötig würde.

Ach, schau an!

"Dafür steht sowohl bei der Polizeistation Hanau I als auch in der neuen Stadtwache ein Arbeitsplatz zur Verfügung...."

So teure Video-"Augen"... und nur einer guckt hin?!

"Wie lange die Aufzeichnungen gespeichert werden sollen, wird derzeit mit dem Datenschutz geklärt."

Na sowas, und wer ist denn da zuständig, bitteschön?

Lesen Sie dazu die aktuelle Pressemitteilung der Stadt vom 12. März 2018: HIER <-KLICK


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12. März 2018
 

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