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Alltagshelden: Ehrenamt mit insgesamt 7.500 Euro gewürdigt

Vogelsberger Preisträger: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, Günter Sedlak (l.), Landrat Manfred Görig (r.) sowie Bürgermeister Lothar Bott zusammen mit den Vogelsberger Preisträgern des Deutschen Bürgerpreises 2015 (c) Sparkasse Oberhessen [Oberhessen*] Die Sparkasse Oberhessen zeichnete 15 Preisträger mit dem Deutschen Bürgerpreis im Regionalwettbewerb Oberhessen* aus. Im Jahr 2015 lautete das Motto „Kultur leben – Horizonte erweitern!“. Im Mittelpunkt standen Personen, Gruppen und Unternehmer, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, kulturelle Werte zu stärken und die beteiligten Menschen zusammen zu führen. Günter Sedlak, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Oberhessen überreichte zusammen mit dem Wetterauer Landrat Joachim Arnold und dem Vogelsberger Landrat Manfred Görig die Auszeichnungen. Damit verbunden waren Preisgelder von insgesamt 7.500 Euro.

Aus über 63 Bewerbungen 15 Preisträger ausgewählt

Bereits zum sechsten Mal vergab die Sparkasse Oberhessen den Deutschen Bürgerpreis im Regionalwettbewerb Oberhessen. Geehrt wurden fünf Preisträger mit je 1.000 Euro. Dazu wurden zehn Anerkennungspreise von je 250 Euro vergeben.

Die Jury bestand aus den beiden Landräten sowie den Vorsitzenden der Bürgermeister-Kreisvereinigungen von Wetterau- und Vogelsbergkreis, Herbert Unger (Florstadt), Lothar Bott (Gemünden-Felda), plus Rolf Schwickert (Alsfelder Allgemeine), Henning Irek (Oberhessische Zeitung), Claudia Kempf (Lauterbacher Anzeiger), Holger Sauer (Kreis-Anzeiger), Dr. Thorsten Grusdat (Butzbacher Zeitung), Thomas Schwarz (Frankfurter Neue Presse) und Siegfried Klingelhöfer (Wetterauer Zeitung).

Wetterauer Preisträger: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, Günter Sedlak (2. v. r.), Landrat Joachim Arnold (r.) sowie Bürgermeister Herbert Unger (9. v. r.) zusammen mit den Wetterauer Preisträgern des Deutschen Bürgerpreises 2015 (c) Sparkasse Oberhessen
Wetterauer Preisträger: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen, Günter Sedlak (2. v. r.), Landrat Joachim Arnold (r.) sowie Bürgermeister Herbert Unger (9. v. r.) zusammen mit den Wetterauer Preisträgern des Deutschen Bürgerpreises 2015 (c) Sparkasse Oberhessen

Um der Vielzahl der Bewerber gerecht zu werden, habe man sich in diesem Jahr entschlossen, die regionalen Preise erstmals in drei Kategorien zu vergeben, sagte Sedlak. So wurden vorbildlich engagierte Personen, Gruppen und Vereine unabhängig vom Alter in der Kategorie „Alltagshelden“ geehrt.

In der Kategorie „engagierte Unternehmer“ stand die persönliche Verantwortung von Unternehmern für die Gemeinschaft im Mittelpunkt und der Bürgerpreis in der Kategorie „Lebenswerk“ wurde für mindestens 25 Jahre geleistetes bürgerschaftliches Engagement verliehen.

Alltagshelden Anerkennungspreise (8 x 250 Euro)

Preisträger: Evangelisches Dekanat Alsfeld
Projekt: Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter im Ehrenamt    
Beschreibung: Das evangelische Dekanat Alsfeld qualifiziert Flüchtlingsbegleiter im Ehrenamt. Zusammen mit der Stadt wurden bereits 40 Personen ausgebildet. Vermittelt wird unter anderem Grundwissen im Asyl- und Sozialrecht sowie Auswirkungen von Traumata.

Preisträger: Stephan Hanisch, Alsfeld
Projekt: Freiwilligenzentrum und Bürgergarten in Alsfeld
Beschreibung: Stephan Hanisch hat vor sechs Jahren das Freiwilligenzentrum in Alsfeld mit aufgebaut. Durch sein Engagement gibt es wieder einen Jugendraum in Alsfeld. Der Klostergarten wurde zu einer öffentlichen Open-Air-Theaterbühne umgestaltet und die Errichtung eines Bürgergartens erfolgt seit einiger Zeit ebenfalls auf seine Initiative.

Preisträger: Künstler Stammtisch Schotten
Projekt: Integration behinderter Künstler    
Beschreibung: Seit 2006 gibt es regen Austausch zwischen dem Künstler Stammtisch in Schotten und den Schottener Sozialen Diensten. Bei dem Projekt werden Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam kreativ. Die Kunstwerke werden in gemeinsamen Ausstellungen gezeigt.

Preisträger: Andreas Arnold, Friedberg

Projekt: Poetry Slam
Beschreibung: Andreas Arnold hat das Format Poetry Slam in der Wetterau etabliert. Bis heute hat er über 20 Veranstaltungen organisiert (2014: erste Friedberger Stadtmeisterschaften; 2015: die ersten Kreismeisterschaften). Bisheriger Höhepunkt war ein Poetry Slam Workshop Jugendlichen der Jugendvollzugsanstalt Rockenberg.

Preisträger: Jugendkulturtage Bad Nauheim
Projekt: Jugendkulturtage Bad Nauheim    
Beschreibung: Die Jugendkulturtage werden von jungen Menschen organisiert um jungen Künstlern eine Plattform zu geben. Seit 2014 können diese dort ihre vielfältigen Talente präsentieren. Es gibt Livebands, Theaterstücke, Lesungen, Kurzfilmvorführungen, eine Malerei- und Fotografie Ausstellung uvm.

Preisträger: SV 1911 Ranstadt

Projekt: Schön, dass Ihr hier seid!    
Beschreibung: Mit dem Projekt „Schön, dass Ihr hier seid!“, möchte der SV 1911 Ranstadt Flüchtlinge in die Gemeinschaft integrieren. Diese können kostenlos Vereinsmitglied werden, erhalten Deutschunterreicht und werden auch in die privaten Aktivitäten der anderen Mitglieder wie Kinobesuche oder Bowlingabende eingebunden.

Preisträger: Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad e. V. (Friedberg)
Projekt: Theater Altes Hallenbad    
Beschreibung: Engagierte Friedberger Bürger haben 2007 den Verein geründet, um das ehemalige Friedberger Jugendstilschwimmbad zu erhalten und als Kulturstätte umzubauen. Mittlerweile hat der Verein über 1.500 Mitglieder und hat in dieser Zeit viel geleistet, sodass in den Räumen hochkarätige Kulturveranstaltungen stattfinden können.

Preisträger: Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe Bad Vilbel e. V.

Projekt: Alt hilft Jung – Jung hilft Alt
Beschreibung: Die Mitglieder des Vereins sind zwischen 12 und 102 Jahren alt. Ziel des Projektes ist es, dass sich junge und alte Menschen gegenseitig unterstützen und ergänzen. Ob Einkaufshilfen, Begleitdienste, Vorlesen, Hospizdienst, Hausaufgabenhilfe, Kinderbetreuung und die Unterstützung der Tafel, jeder kann einen Beitrag leisten.

Alltagshelden Hauptpreise (3 x 1.000 Euro)

Preisträger: Arbeitsgemeinschaft für evangelistische Kommunikation e. V. (Karben)
Projekt: Indianerfreizeiten mit Kindern Strafgefangener
Beschreibung: Seit 1995 gibt es die Indianerfreizeiten in ganz Hessen. Das Angebot richtet sich an Kinder von Strafgefangenen. Viele dieser Kinder erleben in ihrem Alltag nicht viel Schönes. Die Indianerfreizeiten sollen ein echtes Abenteuer sein – ohne Vorurteile und Ausgrenzung. Mit diesem Projekt leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zu Kriminalitätsprävention.

Preisträger: Bürgerhilfe Florstadt

Projekt: Flüchtlingshilfe Florstadt
Beschreibung: Die Helfer unterstützen Flüchtlinge dabei, sich in ihrer neuer Heimat zurechtzufinden. Sie sind Ansprechpartner in allen Lebenslagen, geben Unterricht und helfen bürokratischen Abwicklungen. Die Deutsche Kultur wird vermittelt. Gleichzeitig erfahren die Helfer aber auch viel über fremde Kulturen – das baut Vorurteile ab.

Preisträger: Klaus Schumacher, Friedberg

Projekt: Mensch mach mit! e. V.
Beschreibung: Bei Klaus Schumacher und seinem Projekt „Mensch mach mit!“ geht es um Inklusion. Der Fokus liegt nicht nur auf Menschen mit Behinderung, sondern auf allen, die ausgegrenzt werden. Klaus Schumacher opfert dafür fast seine gesamt Freizeit und das mit Erfolg. Das Handicap-Festival in Friedberg mit Musik und Tanz ist beispielsweise mittlerweile fester Bestandteil im regionalen Kulturprogramm. Für 2016 plant er noch einige weitere Maßnahmen wie eine Vereins- und Mobilitätsmesse oder ein Ernährungsprogramm für Senioren und behinderte Menschen.

Lebenswerk Anerkennungspreise (2 x 250 Euro)

Preisträger: Johannes Hartmann, Friedberg
Beschreibung: Johannes Hartmann engagiert sich schon seit Jahrzehnten in Friedberg für Menschen mit Migrations-hintergrund und setzt sich für benachteiligte, für unterdrückte, abgeschobene und verfolgte Mitbürger ein. Er hat das Internationale Zentrum in Friedberg 2001 mitgegründet und ist seitdem dort der 1. Vorsitzende. Ihm liegt die Erweiterung der interkulturellen Kompetenz der Friedberger und Wetterauer Bevölkerung am Herzen.

Preisträger: Reinhard Pfnorr, Nidda
Beschreibung: Reinhard Pfnorr kennt Nidda wie seine Westentasche. Er ist Gründungsmitglied des Vereins Heimatmuseum Nidda e. V. im Jahr 1983 und seitdem Vorsitzender. Er betreut die Museumssammlung, führt regelmäßig historische Stadtführungen durch, organisiert Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen, kümmert sich um die Homepage und vieles mehr. Pfnorr ist Initiator, Herausgeber, Autor und Lektor der Niddaer Geschichtsblätter, die seit 1993 fast jährlich erscheinen. Zudem ist er Mitglied der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt und arbeitet bei der Archäologischen Gesellschaft in Hessen und weiteren Arbeitskreisen mit.

Lebenswerk Hauptpreis (1 x 1.000 Euro)

Preisträger: Karl Pitzer, Gemünden
Beschreibung: Karl Pitzer ist 1. Vorsitzender des Kulturrings Gemünden und ehrenamtlicher Archivar der Gemeinde Gemünden. Er betreut seit 2012 den Aufbau des Heimatarchivs und organisiert diverse Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen. Unter anderem die ersten Gemündener Kulturwochen im Jahr 2014. Er ist aktiver Laienspieler seit 1982, seit 2002 bis heute Regisseur der Laienspielgruppe und fördert den Nachwuchs, indem er beispielsweise die Gründung einer Kinder und Jugendgruppe initiiert hat. Pitzer ist seit 40 Jahren im Gesangsverein aktiv, als Vorstandsmitglied (Rechner) und aktiver Sänger. Zudem ist er seit 1992 Vorstandsmitglied im Ohm-Lumdatal-Sängerbund sowie Mitglied in verschiedenen örtlichen Vereinen wie z. B. der DRK Ortsvereinigung Gemünden.

Unternehmer Hauptpreis (1 x 1.000 Euro)

Preisträger: Hannelore Finkernagel, Friedberg
Projekt: Friedberger Tafel e. V.
Beschreibung: Hannelore Finkernagel ist Geschäftsführerin der Finkernagel Fenstertechnik Handels GmbH und gleichzeitig 1. Vorsitzende der Friedberger Tafel. 2006 hat sie die Gründung der Friedberger Tafel maßgeblich vorangetrieben. Waren es anfangs noch 30 Familien, die über die Tafel ihre Lebensmittel beziehen, sind es mittlerweile rund 720. Hannelore Finkernagel koordiniert die Arbeit der 70 ehrenamtlichen Helfer, organisiert regelmäßig Veranstaltungen, um Geld für die Tafel zu sammeln und akquiriert Sponsoren. Zudem organisiert sie Aktivitäten, wie z. B. dem jährlichen Sommerfest oder auch einer Weihnachtsfeier für „Tafelkinder“. Sie hat unzähligen ehrenamtlichen Stunden die Arbeit der Tafel inventiert und sich und für die Belange hilfsbedürftiger Bürger eingesetzt.

Quelle: Sparkasse Oberhessen

Mehr über den Wettbewerb "Deutscher Bürgerpreis": HIER <-KLICK


Gut zu wissen

* Oberhessen auf einer modernen Landkarte zu finden ist nicht möglich. Auch im Internet ist online - außer der Sparkasse selbst - nichts auf den verschiedenen Maps zu orten. Wo also befindet sich diese Region, die mehrere Zeitungen, zwei Onlinemagazine, eine Verkehrsgesellschaft und zwei Energieversorger (Strom und Gas) plus einige andere Vereine als Zusatz im Namen führen?

By the way: Die Sparkasse Oberhessen bedient Kunden der beiden Landkreise Wetterau und Vogelsberg.

Alternativen und mehr Aufklärung zu Oberhessen: HIER <-KLICK

 

NewsFlash - Kurz & Knapp

Wie die Bubbles auf den Schmidtbergplatz kamen

Neue Infotafel erklärt die Historie

[Bad Schwalbach] Wer sich immer schon gewundert hat, was die kreisrunden Betoneinlassungen auf dem Schmidtbergplatz bedeuten, findet jetzt die Erklärung. Eine neu installierte Informationstafel unter dem Ahornbaum, direkt gegenüber der Bäckerei, erläutert die historische Herleitung der so genannten „Bubbles“. Zurück gehen die Gestaltungselemente auf den englischen Schriftsteller und Politiker Sir Francis Bond Head, der um 1830 viele Kurorte besuchte, unter anderem auch Bad Schwalbach. Durch seinen Reisebericht „Bubbles from the brunnen of Nassau“ wurden die Taunusbäder europaweit berühmt.

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Vogelsberg Hommage

KLICK zum Film-> Der Vogelsberg (c) ARD

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Der Vogelsberg ist Kult

Der Vogelsberg ist Kult - Sticker gefällig? HIER <-KLICK

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