Nach allen guten Marketingregeln: Post von yklokmq @ zepotem. city

Montag, den 28. Oktober 2019 um 07:52 Uhr Gut zu wissen - Recht, Unrecht & Internet, Computer
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Tolles Angebot per Mail von Maximal-Starke - Hardcopy (c) HESSENMAGAZIN.de[Kleine böse Internetwelt] Oh, wie wunnnebar: Wir dürfen die bunten Pillen testen und bekommen 12 ST FÜR 39 EURO... oder einen fieses Ausspäh-Programm auf unseren Rechner, wenn wir auf die Schaltfläche MEHR in der Mail klicken. Da dieses Angebot nur bis 5. November 2019 gilt, könnte uns die Neugierde eventuell dazu verleiten.

Als Schnäppchenjäger sind wir sicher zudem begeistert von der versandkosten- und rezeptfreien kurzfristigen Lieferung. Und was uns auch noch echt überzeugen könnte, man versichert uns: "Erst die Ware, dann die Bezahlung".

WOW: Keine Rechtschreibfehler - übersichtliches Design - klare Farben

Als Internetseite für den Deal ist eine "pillenbank" genannt, angeblich seriös, falls man danach googelt. Selbstverständlich dürfen wir unseren (nie bestellten) Newsletter per hier klicken abbestellen. Und aufgrund des Fotos der niedlichen, zuckersüß lächelnden Krankenschwester (Ärztin?) schmelzen wir sicher gleich dahin.

Dumm ist nur, dass der Empfänger in unserem Fall eine FRAU ist, die außerdem ständig Spam-Mails bekommt und sich längst ein dickes Fell sowie einen großen Papierkorb zugelegt hat :-)

Aber um das Vordergründige geht es in diesem Fall wohl gar nicht.

Notes

Klickt man blöderweise wirklich auf irgendetwas in dieser Mail, landet man bei auf der Seite www. limebec. site/ pillenbank/ index. html. (zur Sicherheit = Leerzeichen eingefügt!).

Da will man garantiert nicht hin, denn die Domain (Internetadresse) ist gerade vor wenigen Tagen über Amerika gebucht worden. Der Server steht allerdings in Moskau.

Ohne den üblichen Schnickschnack (Titel / Bilder oder so) dient sie außerdem wohl nur zum Umleiten. Mehr dazu bei Whois <-KLICK.

Ins Staunen gerät man dann schon eher bei der Suche im Internet nach der Pillenbank. Die Notizen dazu reichen von "Betrugsapotheke", die von "Wegwerfdomains" angesteuert werden, bis hin zu einer Seite mit Traueranzeigen.

Nee, ist nicht zu verstehen: Registriert wurde Pillenbank . com bei einem Provider in der Ukraine im Jahr 2017, der Server steht jedoch angeblich in Holland. Mehr dazu bei Whois <-KLICK.

Ach, das auch noch: Die Absender-Emali-Adresse kommt über http: //zepotem . city/ eine Testseite. yklokmq übt wohl noch... *g*.

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Fazit: Finger weg - ohne hinzusehen => Mail löschen Cool