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Home Gut zu wissen Notiert ! Checker Tobi bringt die Brüder Grimm nach Hanau zurück

Checker Tobi bringt die Brüder Grimm nach Hanau zurück

Wall-Art 2010: Grimms Mächen in Hanau: Rotkäppchen und der Wolf - Foto (c) HESSENMAGAZIN.de

[Ante Christum Natum] Es geht rasant auf Weihnachten zu. Das bedeutet, jeder muss fernseh- und radiomäßig ertragen, was uns sonst im Jahr erspart bleibt: Die B- und C-Geschichten aus angestaubten Archiven und viele süßliche Klassik-Dauer-Dudler. Klar, dass auch Kindersendungen sich nun Märchen zum Thema wählen. So geschehen in der Sendung des "Checker Tobi" heute am frühen Samstagmorgen. Das Erste zeigte eine Sendung ("kindgerecht für die Kernzielgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen"), in der 33-jährige Schnellredner unter anderem von den Brüdern Grimm aus Hanau berichtete. Macht ja nix, merkt ja keiner :-)

Wie Wikipedia uns wissen lässt, "orientiert sich die Sendung an der Interessenswelt von Grundschulkindern und bildet ein dementsprechend breites Themenspektrum ab". Gemacht, sprich: produziert, wird sie aber von Erwachsenen, die denken, dass unsere Kinder im sich für all das interessieren, was die meisten Erwachsenen eigentlich auch nicht wissen (wollen). Tja, wie Tobi immer sagt: "Echt???"

Selbst gucken: https://www.kika.de/checker-tobi/buendelgruppe1816.html


Gut zu wissen: Brüder Grimm

Jacob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) sind als Sprachwissenschaftler und Sammler von Märchen bekannt.

Sie wurden zwar in Hanau geboren, verbrachten jedoch ab 1791 ihre Kindheit in Steinau und dann als 12-13-Jährige vom Jahr 1798 an die Schulzeit in Kassel und später ihre Studienzeit in Marburg.

Dort begannen sie, die geschichtliche Entwicklung deutschsprachiger Literatur (Sagen, Urkunden ebenso wie Dichtung) zu untersuchen "und legten dabei die Grundlagen für eine wissenschaftliche Behandlung dieses Arbeitsgebietes".

Wikipedia informiert: "In die Zeit eines sparsamen und zurückgezogenen Lebens in Kassel nach dem Studienabschluss 1806 datiert der Beginn der Sammlung von Märchen und Sagen, die uns heute als eines der Hauptwerke der Brüder bekannt sind.

Die von Jacob und Wilhelm Grimm auf Veranlassung von Achim von Arnim und Clemens Brentano gesammelten Märchen entstanden nicht aus ihrer eigenen Phantasie, sondern wurden nach alten, vorwiegend mündlich überlieferten Geschichten von ihnen gesammelt und zusammengetragen und mehr oder minder stark überarbeitet, in Ausdruck und Aussage geglättet und geformt."

Es folgten aus ihrer Feder zusätzlich Aufsätze über Minnesang und altdeutschen Meistergesang, altdänische Heldenlieder, Balladen und weiteres, wie beispielsweise die Edda. Von 1813 bis 1816 verfassten die Brüder drei Bände der Zeitschrift "Altdeutsche Wälder", die altdeutsche Literatur zum Inhalt hatte.

Ab 1812 gaben die Brüder ihre heute berühmte Sammlung Kinder- und Hausmärchen - bis 1858 in mehreren Bänden und Auflagen - heraus: Mehr dazu HIER <-KLICK.

1854 verlegte man als Resultat ihrer gemeinsamen Spachforschung den ersten Band des Deutschen Wörterbuchs.
Im kompletten Werk blättern Sie online: HIER <-KLICK.

Auf der Internetseite der "Brüder Grimm-Gesellschaft e.V." aus Kassel liest man Genaueres über den Werdegang von Jacob und Wilhelm Grimm sowie ihren "Malerbruder" Ludwig Emil. Aus dem "Zeitstrahl" dort ist zu ersehen, dass sie u. a. von 1829 bis 1837 / 38 in Göttingen arbeiteten. Bald danach zogen beide nach Berlin (1840 / 41), wo sie letztendlich nach rund 20 Jahren starben (Wilhelm 1859, Jacob 1863) und auch begraben sind.

Nach Hanau sind sie nicht zurückgekehrt.

 

Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

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Oktober ist, du den Nachbarskindern Drachsteigen zeigst  ...

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Tanzland: Kulturstiftung des Bundes fördert 10 Gastspielkooperationen

Mit Tanzland – Programm für Gastspielkooperationen - möchte die Kulturstiftung des Bundes die Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes auch jenseits der etablierten Tanzzentren sichtbar machen.

[Deutschland] Seit 2017 fördert das Programm Gastspiele von Tanzensembles in Gastspielhäusern außerhalb der Metropolen. Die Fachjury von Tanzland hat auf ihrer jüngsten Sitzung 10 weitere Kooperationen für eine Förderung mit einem Fördervolumen von 1,18 Mio. Euro empfohlen: Beteiligt sind dabei 14 Gastspielhäuser der INTHEGA (der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.) in kleineren und mittleren Städten sowie 14 Ensembles, die in Tandem- oder Netzwerkpartnerschaften gemeinsam über mehrere Spielzeiten miteinander kooperieren.

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