Rat und Tat der Polizei

Donnerstag, den 31. März 2016 um 12:15 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
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Unerlaubte Werbeanrufe sind verboten (c) HESSENMAGAZIN.deWie Sie sich gegen unerlaubte Werbeanrufe zur Wehr setzen

[Hessen - Deutschland] Werbeanrufe bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Angerufenen. Das schreckt aber viele - zumeist unseriöse Unternehmen - nicht ab: Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe reißt nicht ab. In solchen Fällen rät die Polizei sich Datum, Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers zu notieren und sich damit an die örtliche Verbraucherzentrale zu wenden.

Weitere Informationen über unerlaubte Werbeanrufe finden Sie unter: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/unerlaubte-werbeanrufe.html

Die Beschwerdestelle der Bundesnetzagentur kann per E-Mail direkt angeschrieben werden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

+++ Journalisten-Newsletter der Polizeilichen Kriminalprävention

Ausgabe 31. März 2016 .


++ Inhaltsverzeichnis :

01: In eigener Sache
02: Sicherheitsbarometer: App-Hilfe bei IT-Problemen
03: Wehren Sie sich gegen unerlaubte Werbeanrufe 
04: Missbrauch verhindern: Kindern sichere Wege zeigen
05: Service der Polizei: Informationen für Opfer
06: Impressum 
07: Hinweise zum Journalisten-Newsletter


Ende Inhaltsverzeichnis .




+01: In eigener Sache .

Liebe Leserin, lieber Leser,

4.051.672 Broschüren, Faltblätter, Plakate und andere Medien aus dem 
bundesweiten Programm haben Polizeibeschäftigte in den Bundesländern an 
Bürgerinnen und Bürger oder an Fachleute verteilt. Eine Zahl, auf die wir 
als ProPK recht stolz sind, denn sie zeigt, dass unser Medienangebot dem 
Informationsbedarf der Bevölkerung entspricht. Besonders gefragt waren 
Medien zu Eigentumsdelikten, Drogenkonsum, Mediensicherheit oder für die 
Zielgruppe Senioren. Das ProPK leistet mit ihren Präventionsmedien einen 
Beitrag dazu, dass sich jeder selbst vor Kriminalität schützen kann. Dabei 
legen wir besonderen Wert darauf, dass unsere Medien kostenlos, 
produktneutral und für alle ohne Umstände auch online bestellbar sind.

Näheres dazu erfahren Sie unter:
www.polizei-beratung.de/presse
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+02: Sicherheitsbarometer: App-Hilfe bei IT-Problemen .

Eine neue App bündelt Sicherheitstipps und Hilfestellungen, die in der 
Regel nur schwer aufzufinden sind: Die SiBa-App (steht für 
Sicherheitsbarometer). Die App ist die mobile Lösung des DsiN-
Sicherheitsbarometers und zeigt aktuelle Risiken im Internet für 
Privatanwender und kleine Unternehmen. Sie differenziert die 
Gesamtgefahrenlage nach der Ampelkennzeichnung "grün", "gelb" und "rot". 
Dies gibt Orientierung und hilft Verbraucher einzuschätzen, wie relevant 
Sicherheitsvorfälle für sie sind. Über außerordentliche Gefahren informiert 
die App durch Push-Nachrichten direkt auf das Smartphone.

Die SiBa App wurde im Rahmen der Plattform "Sicherheit, Schutz und 
Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft" des IT-Gipfels entwickelt, die 
von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière gemeinsam mit Walter 
Schlebusch, Vorsitzender der Geschäftsführung Giesecke und Devrient, 
geleitet wird. Das Angebot wird von "Deutschland sicher im Netz" mit 
Unterstützung seiner Mitglieder Deutsche Telekom, Microsoft, Nokia sowie 
dem Bankenverband und dem Gesamtverband der Deutschen 
Versicherungswirtschaft bereit gestellt. Weitere Partner sind das Bundesamt 
für Sicherheit in der Informationstechnik und das Bundeskriminalamt.

Mehr Informationen zur SiBa-App finden Sie unter:
www.sicher-im-netz.de/news/siba-app-warnt-roter-stufe-locky
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+03: Wehren Sie sich gegen unerlaubte Werbeanrufe .

Unerlaubte Werbeanrufe sind verboten. Sie bedürfen der ausdrücklichen 
Zustimmung des Angerufenen. Das schreckt aber viele - zumeist unseriöse 
Unternehmen - nicht ab: Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte 
Werbeanrufe reißt nicht ab. In solchen Fällen rät die Polizei sich Datum, 
Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des 
Anrufers zu notieren und sich damit an die örtliche Verbraucherzentrale zu 
wenden. 

So wehren sich Verbraucher gegen unerlaubte Werbeanrufe: 

- Lassen Sie sich nicht auf lästige Werbeanrufe ein. Legen Sie einfach den 
Hörer auf!
- Erhalten Sie unerlaubte Werbeanrufe, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und 
Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers. 
Wenden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche 
Verbraucherzentrale.
- Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig! Wenn Sie eine 
Auftragsbestätigung erhalten, obwohl Sie lediglich der Zusendung von 
Informationsmaterial zugestimmt haben, widerrufen Sie umgehend und zwar 
schriftlich, am besten per Einschreiben.
- Geben Sie bei jedem Vertragsabschluss nur die hierzu notwendigen Daten an.
- Geben Sie nie Ihre Kontonummer preis, wenn Sie den Gesprächspartner nicht 
kennen.
- Stimmen Sie nicht der Nutzung Ihrer Telefonnummer zu Werbezwecken zu. 
Falls Sie es doch einmal tun: Ein einmal gegebenes Einverständnis können 
Sie - auch telefonisch - widerrufen.

Weitere Informationen über unerlaubte Werbeanrufe finden Sie unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/unerlaubte-werbeanrufe.html

Beschwerdestelle der Bundesnetzagentur kann per E-Mail direkt angeschrieben 
werden: 
 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 
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+ 04: Missbrauch verhindern: Kindern sichere Wege zeigen

Kinder wollen und sollen ihre Umwelt ohne ihre Eltern erkunden. Den Weg zum 
benachbarten Spielplatz, zum Freund oder zur Freundin in der nächsten 
Straße oder schlicht zur Schule allein zu meistern, gibt Selbstbewusstsein. 
Doch Meldungen darüber, dass Kinder auf der Straße, dem Spielplatz oder auf 
dem Schulweg von Fremden angesprochen werden, beunruhigen alle Eltern und 
Erziehungsverantwortlichen. Die Polizei hat daher Verhaltensregeln für den 
Schulweg und die Freizeit aufgestellt, die Eltern ihren Kindern mit auf den 
Weg geben können.

- "Nein"-Sagen: Kinder müssen auch Erwachsenen gegenüber "nein" sagen 
dürfen. Sie 
sind nicht verpflichtet, mit Fremden zu reden oder Auskünfte zu geben. Aber 
jedes Kind hat seine eigene Art "nein" zu sagen. Ängstigen Sie Ihr Kind 
nicht, aber sagen Sie ihm immer wieder, dass es ohne Ihre Erlaubnis mit 
niemandem mitgehen noch in dessen Auto steigen darf. Ihr Kind sollte Ihnen 
erzählen, wenn es zum Mitgehen oder Mitfahren aufgefordert wurde oder dies 
trotz Ihres Verbots getan hat.

- Die Gruppe schützt: Schicken Sie Ihr Kind möglichst nicht allein, sondern 
in kleinen Gruppen zusammen mit anderen Kindern zur Schule oder zum 
Spielplatz. Halten Sie es zur Pünktlichkeit an.

- Verlässliche Ansprechstellen suchen: Zeigen Sie Ihrem Kind auf dem 
Schulweg und in der näheren Umgebung verlässliche Ansprechstellen oder so 
genannte Rettungsinseln, wo es sich Hilfe holen kann auch bei Regen oder 
Verletzung durch Sturz etc. "Rettungsinseln" sind beispielsweise: ein 
Einzelhandelsgeschäft, in dem es bekannte Mitarbeiter ansprechen kann, eine 
Arztpraxis oder eine Bankfiliale.

Erklären Sie Ihrem Kind, wie es sich im Notfall verhalten soll, zum 
Beispiel: andere Erwachsene ansprechen und um Hilfe bitten, laut um Hilfe 
schreien oder mit dem Handy 110 wählen.

Weitere Informationen für Eltern und Kinder hat die Polizei auf ihrer 
Internetseite www.missbrauch-verhindern.de zusammengestellt. Die Broschüre 
"Missbrauch verhindern!" ist in (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen 
kostenlos erhältlich oder kann heruntergeladen werden unter:
www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/194.html
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+05: Service der Polizei: Informationen für Opfer .

Opfer von Kriminalität brauchen Unterstützung nicht nur bei der 
Strafverfolgung der Täter, sondern auch um die Folgen der Straftat 
möglichst gering zu halten. Deswegen informiert die Polizei Betroffene auf 
ihrer Internetseite www.polizei-beratung.de ausführlich über ihre Rechte 
als Opfer von Betrug, Diebstahl oder Gewalt. So klärt sie beispielsweise 
darüber auf, dass in finanziellen Notlagen nach dem Beratungshilfegesetz 
Anspruch auf eine kostenlose anwaltschaftliche Beratung (Auskunft erteilt 
das zuständige Amtsgericht) besteht. Oder dass die Opferhilfeorganisation 
WEISSER RING e.V. unter bestimmten Voraussetzungen eine frei wählbare 
kostenlose anwaltliche bzw. psychotraumatologische Erstberatung sowie eine 
rechtsmedizinische Untersuchung ermöglicht. Vielfältige Informationen über 
den Ablauf eines Strafverfahrens oder Adressen von Hilfeeinrichtungen 
ergänzen das Angebot. Darüber hinaus klärt sie über Einzelheiten des 
Gesetzes über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) auf, die 
gerade für Opfer von Gewalttaten besonders entscheidend sind. 

Bei der Polizei ist der Opferschutz ein fester Bestandteil der 
polizeilichen Arbeit und Aufgabe eines jeden Polizeibeamten. Dies umfasst 
einen sensiblen Umgang mit den Opfern, die Aufklärung über die Opferrechte 
sowie die Weitervermittlung an örtliche Hilfeeinrichtungen. In den 
Bundesländern sind in der Polizei "Opferschutzbeauftragte" mit der 
Vernetzung der örtlichen Opferhilfe betraut und stehen Betroffenen als 
Ansprechpartner zur Verfügung. 

Weitere Informationen der Polizei über Opferhilfe finden sich unter:
www.polizei-beratung.de/opferinformationen.html
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++Impressum und Hinweise .

+07: Impressum .

Der Journalisten-Newsletter ist ein Service der Polizeilichen 
Kriminalprävention der Länder und des Bundes für die Medien.

Herausgeber:
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes 
Zentrale Geschäftsstelle 
c/o LKA Baden-Württemberg 
Taubenheimstraße 
85 70372 Stuttgart
Telefon: 0711 / 54 01 - 20 62,
Telefax: 0711 / 22 68 000,
Internet: http://www.polizei-beratung.de/ ,
E-Mail: 
 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 ';
 document.write( '' );
 document.write( addy_text37823 );
 document.write( '<\/a>' );
 //-->
 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  .

Verantwortlicher i.S.d.P. und gemäß § 10 MDStV ist Andreas Mayer.

Wir sind sehr interessiert an Ihren Fragen, Ihren Anregungen und an Ihrer 
Kritik. Die Redaktion erreichen Sie mit einer E-Mail an: 

 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 ';
 document.write( '' );
 document.write( addy_text9216 );
 document.write( '<\/a>' );
 //-->
 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  .




+ 08: Hinweise zum Journalisten-Newsletter .

Abbestellen:
Sollten Sie unseren Journalisten-Newsletter nicht mehr beziehen wollen, 
können Sie ihn jederzeit abbestellen. Dazu reicht eine einfache E-Mail an:

 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 ?subject=Abbestellen';
 document.write( '' );
 document.write( addy_text90216 );
 document.write( '<\/a>' );
 //-->
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Der Aufbau dieses Newsletters folgt dem 'Text E-Mail-Newsletter Standard' 
(TEN S). Der TEN S wurde entwickelt, um in textbasierten E-Mail-Newslettern 
die Orientierung zu vereinfachen. Speziell für jene Nutzer, die Geräte und 
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verwenden.

Die Startseite des TEN S ist:
http://www.headstar.com/ten/ .

Die deutsche Übersetzung des TEN S finden Sie hier:
http://www.ude.de/ten/ .

Als Navigationshilfe für Screen Reader beginnen alle Überschriften mit 
einem Kreuz "+" und enden mit einem Punkt "." Die Inhalte sind nummeriert, 
die Nummern folgen direkt nach dem Kreuz.

Ende Impressum und Hinweise .

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