Chance auf Arbeit für Westbalkan-Flüchtlinge

Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 04:43 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
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Hotline der Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (c) Bundesagentur für Arbeit[Deutschland] Die Westbalkan-Länder, wie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien, gelten als sichere Herkunftsstaaten. Deshalb haben deren Staatsbürger kaum eine Chance, in Deutschland als Flüchtling anerkannt zu werden. Doch nach einer Regelung, bis 2020 befristet ist, können sie ab dem 1. Januar 2016 in Deutschland arbeiten, sofern sie zwischen dem 1. Januar und dem 24. Oktober 2015 einen Asylantrag gestellt hatten und jetzt unverzüglich ausreisen.

Indem sie eine Abschiebung vermeiden, können später wieder zur Arbeitsaufnahme nach Deutschland einreisen und sich dann rechtmäßig hier aufhalten. Voraussetzung für den Arbeitsmarktzugang sei, dass sie in ihrem Heimatland bei der dortigen Deutschen Botschaft einen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland stellen, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.

Ferner müsse ein konkretes, verbindliches Stellenangebot aus Deutschland vorliegen. Zudem werde vorab geprüft, dass weder Deutsche, noch bevorrechtigte EU-Bürger, für den Arbeitsplatz zur Verfügung stehen und dass der Arbeitnehmer aus dem Westbalkan-Land auf diesem Arbeitsplatz nicht schlechter bezahlt werde, als ein vergleichbarer Arbeitnehmer. Die Regelung gelte auch für Arbeitnehmer ohne besondere Qualifikation.

Weitere Informationen in Deutsch und Englisch erteilt die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) unter der Telefonnummer: +49 (0) 228-713.1414 auf deutsch und englisch. Merkblätter in der jeweiligen Landessprache gibt es im Internet: HIER <KLICK.

Die Jobbörse der Bundesarbeitsagentur finden Sie HIER <-KLICK.

Quelle: Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar