Zum Jahreswechsel im Aktenschrank Platz schaffen

Dienstag, den 31. Dezember 2013 um 09:41 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
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Akten (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen - Deutschland] Der Jahreswechsel bietet wieder Unternehmen, Freiberuflern, Vereinen und Verbänden die Chance, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Hessen hin. Die Abgabenordnung sieht zwei wichtige steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen vor. Entscheidend für den Beginn der Fristen ist, wann die Unterlagen entstanden (z.B. Buchungsbelege) oder fertig gestellt (z.B. Bilanzen) worden sind. Sie beginnen jeweils mit Ablauf des entsprechenden Kalenderjahres (2003 bzw. 2007).

Zehn Jahre lang müssen Bücher, Aufzeichnungen, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Eröffnungsbilanzen und Buchungsbelege aufgehoben werden. Gleiches gilt für alle Arbeitsanweisungen und Organisationsunterlagen, die diese Belege verständlich machen und erläutern. Folglich können die entsprechenden Unterlagen des Jahres 2003 und früherer Jahre zum 1.1.2014 vernichtet werden.

Sechs Jahre lang müssen empfangene Handels- und Geschäftsbriefe, Geschäftsberichte sowie Unterlagen, die für die Besteuerung wichtig sind, aufgehoben werden. Somit können die entsprechenden Belege des Jahres 2007 und früherer Jahre zum 1.1.2014 vernichtet werden.

Liste mit Ablagefristen für Dokumente: HIER <-KLICK

Quelle Text: BdSt Hessen