Coras Sichtweisen über die Energiewende im Landkreis Vogelsberg

Freitag, den 26. Oktober 2012 um 00:00 Uhr Gut zu wissen - Notiert !
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Oktoberregen: Kultige Scheuche im Vogelsberg (c) HESSENMAGAZIN.de
Oktoberregen: Kultige Scheuche im Vogelsberg (c) HESSENMAGAZIN.de

[Vogelsberg - WELT] Als junges Mädchen wollte Cora Stephan aus Osnabrück laut Wikipedia eigentlich Lehrerin werden. Immerhin legte sie dafür nach ihrem Studium in Hamburg und Frankfurt 1973 das Lehrer-Staatsexamen ab. Doch daraus wurde nichts. Nach vielen Jobs als Lektorin, Redakteurin und Moderatorin kam die 1951 geborene Rotgelockte zum Krimi und Abrechnungen schreiben. Sie bezieht heute zudem im Paralleluniversum, dem Online-Tagebuch "Die Achse des Guten", "klimaskeptisch" Stellung zu Themen, von denen sie glaubt, öffentlich darüber parlieren (schwatzen) zu dürfen.

Weites Land: Der Vogelsberg im Regen (c) HESSENMAGAZIN.de
Weites Land: Der Vogelsberg im Regen (c) HESSENMAGAZIN.de

Den besonders höhnisch-abwertenden Oberlehrerinnenton in ihrem Traktat (Schmähschrift) "Ein Freibier für die Energiewende" <-KLICK hat sie anscheinend nicht ausschließlich für die "Modellregion Vogelsberg" erfunden, die ihrer Meinung nach "nahe an Thüringen und der ehemaligen innerdeutschen Grenze" liegt. Abgesehen davon, dass sie in diesem Fall den Vogelsberg wohl mit der Rhön verwechselt, maßt sie sich auch noch besondere Kenntnisse über die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung im Landkreis an.

Ehemaliges Wochenendgebiet im Hohen Vogelsberg: Idyllisches Wohnen im Oberwald (c) HESSENMAGAZIN.de
Ehemaliges Wochenendgebiet im Hohen Vogelsberg: Idyllisches Wohnen im Oberwald (c) HESSENMAGAZIN.de

Wortgewandt prügelt sie zusätzlich in der WELT <-KLICK gleichzeitig auf die Energiewende und die "Vogelsberger Sturköpfe" ein. Wie sehr sie damit den Menschen auf die Füße tritt, die in der grünen Vulkanregion und dem Naturpark Hoher Vogelsberg freiwillig und gerne leben, interessiert sie dabei nicht. Aber die Leser! Entsprechende Kommentare sind auch in einer zweiten Version zu finden: HIER <-KLICK.

Im Sommer cruisen hier über die kleinen Straßen Cabriofahrer und Biker (c) HESSENMAGAZIN.de
Im Sommer cruisen hier über die kleinen Straßen Cabriofahrer und Biker (c) HESSENMAGAZIN.de

Lesen Sie ebenfalls den ausführlichen Artikel von Bertram Lenz, der in der Zeitungsgruppe Zentralhessen resp. dem Lauterbacher Anzeiger erschien: HIER <-KLICK. Wenn man allerdings versucht, der ganzen Aktion etwas Gutes abzuringen, könnte man sagen: Die Dame hat den Vogelsberg mal wieder in die Medien gebracht. Mag sein, der nun der eine oder andere mal vorbeikommt, um sich alles anzugucken.

Im Vogelsberg sind die Vierbeiner wetterfest - wie auch viele Wanderreiter und die Spaziergänger im Herbst (c) HESSENMAGAZIN.de
Im Vogelsberg sind die Vierbeiner wetterfest - wie auch viele Wanderreiter und die Spaziergänger im Herbst (c) HESSENMAGAZIN.de

Ziel sind nicht nur "Arme", sondern auch Politiker und Reiche

Allgemein prangern die versammelten Schriftsteller und Journalisten im Weblog "Die Achse des Guten" gerne unsere deutsche Zurückhaltungsmentalität als "Gutmenschen" an. Dafür sind manchen der Autoren, die auch für die Zeitung Die WELT arbeiten, eine Menge Themen und sogar Streits untereinander recht. Man und frau profilieren sich beispielsweise über die Reise von drei Parlamentariern in den Iran mit "Gute Reise, Ihr Knallchargen!" oder den "Schmock der Woche" mit Foto: "Es gibt eine höhere Gerechtigkeit, auch ein Millionär und Playboy bekommt nicht immer alles, was er haben möchte. Es nieselt und regnet immerzu, und Rolf Eden friert sich in seinem Cabrio den gelifteten Arsch ab..." (Zitat Henryk M. Broder)

Flug in den Süden: Kranichformation im Himmel über dem Vogelsberg (c) HESSENMAGAZIN.de
Flug in den Süden: Kranichformation im Himmel über dem Vogelsberg (c) HESSENMAGAZIN.de

Bosheit sells - wohl doch nicht so gut :-)

Die "Achse des Guten" soll nötigerweise (nach eigenen Aussagen :-) besser werden und sammelt - weil das mit der Werbung auf dem Blog wohl nicht, so wie erhofft, klappt - Spenden. Die Komplettsumme von 10.000 Euro (in Worten: Zehntausend Euro) möchte man verbrauchen können für die Einrichtung einer Leser-Kommentarfunktion auf der Internetseite. Kontonummer ist war gleich angegeben: HIER nicht mehr <-KLICK :-)))

Wir vom HESSENMAGAZIN würden haben ja gleich davon abgeraten... *g*

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